Der Wunsch der Wiener Austria auf den zweiten Sieg hintereinander, ging nicht in Erfüllung. Mit dem 2:2 (1:1) beim GAK nach zweimaligem Rückstand war die Austria noch gut bedient, der GAK blieb unter Trainer Gerald Scheiblehner weiter ungeschlagen. Wie letzten Sonntag gegen Austria Lustenau retteten die Joker die Austria vor einer Niederlage: Der Südkoreaner Kang-Hee Lee (Bild) war gerade drei Minuten im Spiel, als er nach einem Freistoss des nach 70 Minuten gekommenen Sanel Saljic, den Aleksandar Dragovic per Kopf verlängerte, mit links den Ausgleich erzielte. Beim 2:1 gegen Austria Lustenau war der Siegestreffer nach einem Kopfball von Kang-hee Lee gefallen.
Der GAK führte ab der 15. Minute durch das erste Tor, das Alexander Hofleitner in der Bundesliga von außerhalb des Strafraums erzielte. Der Ausgleich gelang mit der letzten Aktion vor der Pause durch Kapitän Manfred Fischer nach Vorarbeit von Kelvin Boateng, den Trainer Stephan Helm diesmal mit Joachim Eggestein beginnen ließ, nach 55 Minuten wieder austauschte. Kurz nach der 2:1-Führung der Grazer durch den australischen Teamspieler Jacob Italiano bei seinem Comeback nach einer Muskelverletzung. Vor Austrias Ausgleich gab es einen Wirbel, als der vierte Referee Julian Schnur den Wechsel von Christian Lichtenbergeer gegen Anthony Smits nieht zuließ, weil Lichtenberger 14 Sekunden brauchte, bis er zur Linie kam. Vier mehr, als es die neue Regel erlaubt. Etwas kleinlich, aber viel mehr störte Scheiblehner die Respektlosigkeit von Schnur gegenüber den Trainern: „So ein überheblicher Umgangston geht gar nicht!“
Austrias Kapitän Manfred Fischers Fazit nach den ersten sieben Runden: „Es darf nicht so weitergehen, wäre furchtbar, wenn das passieren sollte. Es passt weder in der Offensive noch in der Defensive!“ Aufsteiger Austria Lustenau konnte mit dem 2:0 (2:0) im Vorarlberger Derby gegen Altach die Wiener Violetten in der Tabelle wieder überholen. Tore von Antonio Verinac und Dominik Weixelbraun (bereits das vierte der Rapid-Leihgabe) in den letzten neun Minuten der ersten Hälfte entschieden für Lustenau. Altach bezog die fünfte Niederlage hintereinander, blieb Letzter, holte aus den ersten sieben Runden nur drei Punkte. Sportchef Philipp Netzer stellte klar, dass Trainer Ognjen Zaric bleibt. Lustenaus Trainer Markus Mader konnte mit der Bilanz der ersten sieben Runden besser leben, ohne zufeiden zu sein: „Wir sind zwei Punkte hinter unserem Plansoll!“
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