Fußball

Alaba hat´s noch schwerer als Laimer! Österreicher-Duell in Europa Lague

Drei Österreicher sind im Achtelfinale der Champions League zwischen 10. und 18. März noch dabei. David Alaba hat mit Real Madrid die noch schwerere Auslosung als Konrad Laimer (Bild) mit Bayern München, für den derzeit verletzten Kevin Danso gibt es mit Tottenham in der derzeitigen Verfassung der „Spurs“ ohnehin kaum lösbare Aufgaben. Alaba bekommt es zunächst mit Manchester City und dem Torungeheuer Erling Haaland zu tun. Wenn der Aufstieg gelingt, wartet im Viertelfinale der  Sieger aus dem Duell zwischen Atalanta und Bayern München. Dann könnt e zum Österreicher-Duell, Alaba gegen Laimer kommen. Zwischen Real Madrid und den Citizens gab es bisher 15 Duelle in der Champions League: Sechs gewann Real, fünf die Mannschaft von Pep Guardiola, viermal gab es keinen Sieger. In der Ligaphase verlor im Herbst Real Madrid daheim 1:2, letzte Saison eliminierten die Spanier Manchester im Sechzehntelfinale, 2024 im Viertelfinale. 2023 warf City im Semifinale Real aus dem Bewerb, ein Jahr zuvor lief es umgekehrt. Da war David Alaba dabei, wurde mit Real Madrid  ein Jahr vor dem Triumph von Manchester City Champions League-Sieger.

Laimer trifft mit Bayern München zum ersten Mal auf Dortmund-Bezwinger Atalanta Bergamo, kann also Dortmund „rächen“, die deutsche Ehre herstellen: „Besser gegen Italiener als ein deutsches Duell“ blieb Laimer ganz gelassen. Leverkusen hätte auch Bayerns Gegner sein können. Sportchef Christoph Freund sah gegen Atalanta gute Aufstiegschancen, „wenn wir unsere Energie auf den Rasen bringen“. Das nehmen sich die Bayern auch Samstag für das deutsche Spitzenduell beim Zweiten Borussia Dortmund vor. Im Tor ersetzt weiter Talent Jonas Urig den verletzten Kapitän Manuel Neuer. Dortmund wäre mit einem Sieg noch immer fünf Punkte hinter Bayern. Das würde für die letzten zehn Runden keinen dramatischen Titelkampf garantieren.

Der aktuell verletzte Kevin Danso hat mit Tottenham zunächst Atlético Madrid als Gegner. Sollte wider Erwarten das Weiterkommen gelingen, dann geht es im Viertelfinale entweder gegen Newcastle oder Barcelona. Juventus-Bezwinger Galatasaray mit seinem Torjäger Victor Osimhen ist Außenseiter gegen den FC Liverpool. Allerdings hat der türkische Meister in der Ligaphase Liverpool in Istanbul 1:0 besiegt. Der Viertelfinalgegner am „Horroweg“ wäre Titelverteidiger Paris St. Germain oder Chelsea. Das ist die „Revanche“ für das Finale der Klub-WM, das Chelsea 3:0 gewann. Bödö Glimt, die bewunderte Sensationstruppe aus Norwegen, trifft auf Sporting Lissabon. Wer wie die „gelbe Horde“ Inter Mailand eliminierte, zuvor Manchester City und Atletico Madrid besiegte, dem kann man auch gegen Portugals Meister etwas zutrauen. Viertelfinalgegner wäre der Sieger aus Leverkusen – Arsenal, also ziemlich sicher Englands Tabellenführer.

In der Europa League kommt es zu einem österreichischen Duell: Freiburg mit Philipp Lienhart, sofern er bis Mitte März einsatzfähig ist, gegen Genk mit Tormann Tobias Lawal und Nikolas Sattlberger. Der Aufsteiger bekommt es im Viertelfinale mit Celta Vigo oder Olympique Lyon zu tun. Florian Grillitsch spielt mit Braga zunächst gegen Ferencváros Budapest, bei Aufstieg gegen Panathinaikos oder Betis Sevilla. Ein Glückslos, bei dem zugleich eine Warnung dabei ist, erwischte Oliver Glasner mit Crystal Palace. Denn gegen AEK Larnaka aus Zypern verlor Crystal Palace in der Ligaphase völlig unerwartet im Selhurst-Park 0:1. Bei Aufstieg trifft Glasner auf eine Mannschaft, die gegen Rapid im Herbst gewann: entweder Fiorentina oder Rakow Tschenstochau aus Polen. Das Achtelfinallos für Philipp Mwene, Stefan Posch und Niklas Veratschnig mit Mainz, der Tschechen-Klub Sigma Olmütz, ist schwieriger. Weiter ging es entweder gegen Rijeka oder die französische Chelsea-Filiale Racing Straßburg.

Foto: FC Bayern .

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