Fußball

Austria macht es künftig dem FC Barcelona nach

Alles möglich vor den letzten fünf Runden in der Meistergruppe: Sturm Graz kann Sonntag vor ausverkauftem Haus „Revanche“ an der Wiener Austria für das 1:2 vom Mittwoch nehmen, den Vorsprung wieder auf sechs Punkte ausbauen. Sturm hat unter Jürgen Säumel noch nicht zweimal hintereinander verloren, das passierte zuletzt im November 2023, als noch Christian Ilzer Trainer war. Schafft die Austria diese „Negativpremiere“ für Säumel, dann hätte sie nicht nur den Meister punktmäßig eingeholt, sondern würde aufgrund der direkten Duelle sogar die Tabellenführung übernehmen. Viel Spannung in dem Schlager, in dem Sturm auf einen seiner wichtigsten Spieler, Malick Yalcouye, wegen Gelbsperre verzichten muss. Austrias Abwehrchef Aleksandar Dragovic warnte bereits nach dem Sieg am Mittwoch vor zu viel Lob, man sollte damit besser bis zum Saisonende warten. Trainer Stephan Helm sieht seine Mannschaft aber gerüstet: „Wir können sicher mit allen mithalten, sind trotz englischer Woche auf einem guten Fitnesslevel, können auch von der Bank nachlegen!“

Keinen Sieg von Sturm wünscht sich Red Bull Salzburg. Aber das hilft nur, wenn die Salzburger anders als Mittwoch daheim Wolfsberg im Lavanttal bezwingen können. Die Mannschaft von Didi Kühbauer ist die einzige, die in der Meistergruppe noch nicht verloren hat, wäre bei einem Heimsieg voll im Tielkampf, wenn auch die Austria gewinnt. Ein Sonntag, an dem viel möglich ist. Salzburg hat von bisher 36 Bundesligaduellen gegen Wolfsburg nur zwei verloren, in dieser Saison nur eines von drei gewonnen. Die anderen zwei endeten mit einer Punktteilung. Die Gelbsperre des stärksten Offensivspielers der Kärntner, Dejan Zukic, könnte Salzburg aber helfen.

Kein Zweifel besteht, dass die Austria, Wolfsberg und Blau Weiß Linz die Mannschaften sind, die in dieser Saison über den Erwartungen blieben. In der nächsten macht es die Austria sogar dem großen FC Barcelona nach, was die Wahl des Gastronomiepartners betrifft. Das international tätige Unternehmen Aramark setzte sich im Rahmen einer europaweiten Ausschreitung bei Finanzvorstand Harald Zagiczek durch, agiert damit erstmals auf dem österreichischen Markt. So wie man Zagiczek kennt, war es das kostengünstige Angebot, denn trotz Stadionverkauf hat die Austria weiterhin nichts zu verschenken. Daher ist die Zusammenarbeit der Austria mit DO & CO, dem renommierten Gastronomiepartner seit Eröffnung der neuen Generali-Arena vor sechs Jahren, mit Ende der laufenden Saison beendet.

Foto: FK Austria/Matthias Ledwinka.

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