Fußball

153 Millionen: Beim FC Barcelona floss bisher das meiste Geld

Europas Topligen legen wieder los: Freitag beginnt sowohl die englische Premier League als auch die deutsche Bundesliga. Der Klub, der bisher in der Transferzeit, die noch bis Ende August läuft, das meiste Geld ausgegeben hat, kommt aber aus der spanischen La Liga:  Der FC Barcelona machte bisher 153 Millionen Euro locker! Wie das bei 1,35 Milliarden Schulden gelingen kann? Ganz „einfach“. Präsident Juan Laporta lukrierte Einnahmen von 500 Millionen, in dem er auf Jahre hinaus die TV-Rechte verkaufte und dazu die Anteile an einer Tochtergesellschaft. Und so konnte sich Barcelona drei „Pakete“ leisten, die jeweils mehr als 50 Millionen kosteten, um von Bayern München Torjäger Robert Lewandowski, (Bild oben), von Leeds den Brasilianer Raphinha sowie vom FC Sevilla den französischen Innenverteidiger Jules Kounde zu holen.

Auf Platz zwei hinter Barcelona folgt Bayern München.  Offiziell 134 Millionen für den Ex-Salzburger Sadio Mane, den holländischen Innenverteidiger Matthijs de Ligt, das französische Stürmertalent Mathys Tel und Ryan Gravenberch. Für das Quartett“plünderte“ Bayern das Festgeldkonto. Auf Rang drei bis acht liegen sechs Klubs aus der Premier League. Etwas überraschend angeführt von Arsenal. 128,65 Millionen Euro wurden ausgegeben, um näher an Meister Manchester City, den FC Liverpool und Chelsea heranzukommen. So viel Geld war notwendig, um von Manchester City den brasilianischen Stürmer Gabriel Jesus, den ukrainischen Linksfuß Oleg Zinchenko und vom FC Porto Mittelfeldspieler Fabio Vieira zu bekommen. Manchester City und Leeds United gaben je 107 Millionen. aus Leeds-Trainer Jesse Marsch ließ auch seinen Ex-Klubs, Red Bull Salzburg und Leipzig verdienen. Für Brenden Aaronson, Rasmus Kristensen sowie Marsch-Landsmann Tyler Adams. Für seinen Trainerstab holte der Amerikaner auch eine Verstärkung mit Salzburg-Vergangenheit: Rene Maric, Assistent von Marco Rose, ein „Taktiktüftler“. Er wechselte mit Rose zu Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund, war nach der Trennung von Rose und Dortmund ohne Job, Marsch griff zu.

Tottenham (101 Millionen für Innenverteidiger Clement Lenglet von Barcelona, die Stürmer Bryan Gil von Valencia, Ivan Perisic von Inter Mailand und Richarlison von Everton), Aufsteiger Nottingham (94,5 Millionen für vier Spieler aus der deutschen Bundesliga) und Chelsea (93 Millionen) kauften teurer ein als Frankreichs Meister Paris St. Germain (91 Millionen). Ralph Hasenhüttls FC Southampton, der Samstag zum Start in London auf Tottenham trifft, machte für fünf Neue 56,4 Millionen Euro locker. Damit liegt er nur in der zweiten Hälfte der Premier League. Am teuersten waren zwei 20 jährige: der irische Teamkeeper Gavin Bazunu (14 Millionen) und Bordeaux-Stürmer Sekou Mara (13 Millionen). Österreichs Paradeklub Red Bull Salzburg hat mit 26 Millionen für den Franzosen Lucas Gourna-Douath (13), den Serben Strahinja Pavlovic (sieben) und den Brasilianer Fernando (sechs) einen Platz unter den Top 100 in Europa. Die Salzburger fanden andere und billigere, aber auch erfolgreiche Wege: 2019 investierten sie 2,7 Millionen, um Maurits Kjaergaard als größtes Talent von Lyngby Kopenhagen zu bekommen, Damals war der Däne 16 Jahre jung. Mittwoch verlängerte der Mittelfeldspieler, der immer besser zur Geltung kommt, mit 19 seinen Vertrag vorzeitig bis 2026. Sportchef Christoph Freund: „Er wird bald eine sehr wichtige Rolle in unserer Mannschaft einnehmen!“

Foto: AFP.

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