Fußball

Bayern Münchens Sportchef sah Sturms Aufstieg: Altach musste zittern

Keine großen Sensationen in den Freitag-Spielen der ersten Runde im Uniqa-Cup. Altach, am 1.Mai noch Finalist und in Klagenfurt erst nach Verlängerung dem LASK mit 2:4 unterlegen, ging in Niederösterreich beim Regionalliga-Klub Leobendorf knapp an einer unliebsamen Überraschung vorbei, musste um den Pflichtaufstieg zittern. Ein Tor des französischen Stürmers Yann Massombo nach 67 Minuten brachte die Vorarlberger in die zweite Runde. Es war erst das vierte Tor von Massombo im 38. Spiel für Altach. Klare Siege gab es für Ried und Wolfsberg im Ländle. Ried gewann auf der Birkenwiese gegen den FC Dornbirn 5:1 (2:0). Vor der Pause traf zweimal Evan Aisowieren, in der zweiten Hälfte drei Neuerwerbungen: Färöer-Legionär Samuel Chukwudi, Lukas Malicsek und der Däne Tobias Jensen. Wolfsberg fertigte im Bruno-Pezzey-Stadion Lauterach 5:1 (3:0) ab, bis zur Pause schossen Neo-Wolfsberger die Tore: Zuerst der Albaner Giacomo Vrioni, dann zweimal der Ex-Admiraner Marco Schabauer. Keine Probleme gab es für WSG Tirol in Niederösterreich beim 6:0 (2:0) gegen Wieselburg mit drei Treffern von Nikolai Baden-Frederiksen.

Einen ganz prominenten Zuschauer gab es beim 3:0 (1:0) von Sturm Graz gegen Seekirchen: Bayern Münchens Sportchef Christoph Freund war unter den Zuschauern. Allerdings nicht aus dienstlichen, sondern aus privaten Gründen. Sein älterer Sohn, der 21-jähriger Simon, war beim Seekirchener Fußballfest ein ambitionierter Innenverteidiger der Verlierer. Dessen jüngerer Bruder Nikolaus spielt bei Zweitligist Hertha Wels. Sturms Trainer Fabio Ingolitsch rotierte zwischen der Champions-League-Qualifikation gegen Hearts in großem Stil: neun Umstellungen gegenüber dem 4:0-Heimsieg gegen die Schotten am Dienstag. Nur der russische Tormann Danili Khudyakov und Simon Seidl, der jüngere Bruder des Rapid-Kapitäns, gehörten erneut zur Startelf. Seidl gelang kurz vor der Pause nach Pass des Georgiers Gizo Mamageishvili die Führung, nach nur vier Minuten der zweiten Hälfte fiel der zweite Treffer. Durch Ryan Fosso, der seit März Teamspieler von Kamerun ist. Den dritten Treffer erzielt mit dem Polen Szymon Wlodarczyk ein Joker.

Mit Amstetten schied ein Zweitligist aus. Die Niederösterreicher verloren in Deutschlandsberg nach einem 1:1 das Elfmeterschießen. Der Floridsdorfer AC gewann den Penaltythriller in Horn 4:2, daher gab es nach dem 1:1 ein Happy End. Ins Nachspiel mussten auch Blau-Weiß-Linz im Oberösterreich-Derby gegen Union Gurten und St. Pölten beim 2:1 im steirischen Tillmitsch. Bundesligaabsteiger Blau Weiß lag bis zur 91. Minute zurück, ehe ein Tor des 37-jährigen Ronivaldo das Nachspiel rettete. Am Ende hieß es 3:1. Beim 2:1 (0:1) von Austria Klagenfurt im Kärntner Duell bei ATUS Velden erzielte der 19-jährige Tristan Schoppitsch den Ausgleich für die Klagenfurter Violetten, für die sowohl sein Vater Kai als auch Großvater Walter gespielt hatten.

Samstag beginnt die Titelverteidigung des LASK im Süden von Graz gegen den steirischen Regionalligaklub Kalsdorf. Red Bull Salzburg muss ins Burgenland zum Regionalligaklub Oberwart. Das Heimspiel von Mattersburg im Pappelstadion gegen die Vienna ruft Erinnerungen an Bundesligaduelle dieser Mannschaften hervor. Mattersburg spielt nach vier Aufstiegen, die seit dem Konkurs vor sechs Jahren mit Didi Kühbauers Bruder Josef als Trainer gelangen, in dieser Saison wieder in der Regionalliga Ost.

Foto: ÖFB.

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