Fußball

Bei Jagd auf Prietl fühlt sich Hinterseer wie beim FC Lustenau! Kalajdzic vor Debüt

Sonntag beginnt für Manuel Prietl, den steirischen Mittelfeldspieler mit Mattersburg-Vergangenheit, seine Mission Aufstieg zum 125. Geburtstag von Arminia Bielefeld gegen die österreichische Konkurrenz von neuem. Von der Samstag Konstantin Kerschbaumer mit dem Vierten Hoffenheim durch das 0:3 in Bochum (mit Robert Zulj) schon einen Rückschlag erlitt. Prietl hat als Tabellenführer der zweiten Liga sechs Punkte Vorsprung auf den Zweiten VfB Stuttgart, bei dem Österreichs Stürmerhoffnung Sasa Kalajdzic (Bild oben) bei Wehen Wiesbaden sein Pflichtspieldebüt nach dem Kreuzbandriss im Sommer feiern könnte, sogar ein Thema für die Startelf ist. Und sieben auf den Hamburger SV mit Martin Harnik, Lukas Hinterseer und Louis Schaub.

Die Devise von Prietl und seinem Trainer Uwe Neuhaus  für das Nachbarsderby gegen Osnabrück: „Dem Traum vom Aufstieg ein Stück näher kommen“. Einen Qualitätsverlust durch die Pause fürchtet Prietl, der als bester defensiver Mittelfeldspieler der zweigen Liga gilt, ganz und gar nicht: „Die anderen haben sicher die gleichen Probleme!“ Stuttgart hat aber eine Alternative im Angriff mehr: „Kempfi ist voll dabei!“, betonte Trainer Pellegrino Mazarazzo. Kempfi ist der  Spitzname des letzten Sommer um drei Millionen Euro von der Admira geholten Kalajdzic. Dem 22 jährigen kam die Corona-Pause entgegen. Dadurch schaffte er nach der Reha den Anschluss. An Wiesbaden hat Stuttgart keine guten Erinnerungen :Im Herbst gab´s im Heimspiel gegen den damals sieglosen Letzten eine 0:2-Pleite. Das lag damals auch an Österreichs Teamtorhüter Heinz Lindner, der ein überragendes Debüt beim Aufsteiger feierte, dazu das nötige Glück hatte. Jetzt liegt Wiesbaden dank Lindner schon auf dem Relegationsplatz.

Der Hamburger SV gastiert in Fürth, war eine Woche in Herzogenaurach im Trainingslager. In dem Winterkauf Schaub seinen Einstand in Form einer Gesangseinlage nachholen musste. Hinterseer sorgte bei einem Interview für einen Lacherfolg, als er auf die Frage nach der Atmosphäre bei leeren Tribünen ohne Zuschauer ganz cool meinte: „Die kenn´ ich ja von Österreich. Beim FC Lustenau hatte ich immer fast nur Geisterspiele!“ Das war vor acht Jahren in der zweiten Liga. Eine Saison später war es in Wien bei der Vienna nicht besser. Nicht zum Lachen würde es Hinterseer finden, sollten die letzten „Bild“-Informationen über den Hamburger SV stimmen: Demnach plant Trainer Dieter Hecking Sonntag alle Österreicher auf der Bank beginnen lassen. Schaub würde das zum ersten Mal passieren, seit ihn die Hamburger im Winter vom 1.FC Köln holten.

Foto: VfB Stuttgart.

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