Fußball

Beste Austria-Serie seit 2016! Aber reicht das im Play-off für Hartberg oder Wolfsberg?

Vierter Sieg in Serie für Austria in der Qualifikationsgruppe durch ein 2:0 (1:0) gegen Admira in der Südstadt, damit in acht Auswärtsspielen hintereinander ungeschlagen und fix im Play-off. Violett baute ganz in Weiß den Vorsprung auf  vor den letzten drei Runden auf fünf Punkte aus. Da Altach daheim gegen Mattersburg beereits zum fünften Mal in sieben Runden nur 1:1 spielte, Dienstag zum dritten Mal hintereinander. Dabei am überragenden Tormann Markus Kuster scheiterte, der auch einen Elfmeter von Sidney Sam abwehrte. Der Vorsprung sollte Austria reichen, um vor den Vorarlbergern zu bleiben, die  Heimvorteil im ersten Play-off -Spiel zu haben, um sich für die zwei Partien gegen den Fünften der  Bundesliga zu bleiben. Aber reichen Leistungen wie in der Südstadt auch gegen Hartberg oder  Wolfsberg? Da muss man doch noch leise Zweifel haben, obwohl der Austria erstmals seit Oktober 2016 eine Serie mit vier Siegen gelangen. Von der Mannschaft des damaligen Trainers Thorsten Fink, die St.Pölten 2:1, Mattersburg, Rapid und Sturm Graz jeweils 2:0 besiegte, spielten Dienstag in der Südstadt nur Kapitän Alexander Grünwald und Linksverteidiger Christoph Martschinko, einer von vier Neuen gegenüber dem 2:1 in Innsbruck gegen WSG Swarovski Tirol am letzten Samstag.

Austria führte bereits nach elf Minuten, als nach einem Fehlpass von Admiras Verteidiger Mario Pavelic als Youngster Dominik Fitz an den Ball kam, aus 17 Metern abzog. (Bild oben). Ein Schuss mit viel Effet, der Admiras Kapitän im Tor, Andreas Leitner schlecht aussehen ließ. Elf Minuten später war das  Spiel für den Torschützen nach einer Attacke von Daniel Toth, der nach der Pause auch Benedikt Pichler außer Gefecht setzte, das Spiel beendet. Für den kreativen Fitz kam mit Thomas Ebner ein Defensivspieler. Trainer Christian Ilzer schaltete schon in den „Vorsichtsmodus“. Fünf Minuten nach der Pause kam die Erlösung für Christoph Monschein, nämlich sein 16.Tor in dieser Saison, das erste  in der Qualifikationsrunde. Durch einen Elfmeter, den er selbst herausholte. als ihn Emanuel Aiwu eigentlich unnötig im Strafraum von den Beinen holte. Es war der erste Elfmeter für Austria in dieser Saison.

Von Sportvorstand Peter Stöger über Ilzer bis zu den Spielern werden es wohl alle wissen: Wenn die Austria noch via Play-off einen Platz in der Qualifikation schaffen will, dann muss mehr kommen. 90 Prozent Passquote in der ersten Hälfte sind zwar schön und gut, aber es gab auch Phasen, in denen sich die Sieger sozusagen versteckten, zu passiv agierten. Da kam die Admira, für die es nach der Corona-Pause das dritte von vier Heimspielen ohne Punkt und Tor war, bei einem Stangenschuss von Marcus Maier dem Ausgleich nahe. Oder ab der 80.Minute, als alles gelaufen schien, zu drei Möglichkeiten, die es nochmals spannend hätten machen können. Erst danach folgten die Austria-Chancen auf einen höheren Sieg. So „abzutauchen“  wie phasenweise in der Südstadt hätte gegen Wolfsberg und Hartberg  sicher schlimmere Folgen als gegen Admira. Ilzer sah es aber als souveränen Sieg gegen eine Mannschaft, die um jeden Zentimeter fightete: „Am besten wäre es ,mit drei weiteren Siegen ins Play-off zu gehen“. ein 1:

Oben scheint alles klar zu sein, gegen den Abstieg dürfte es ein Dreikampf zwischen Admira, WSG Swarovski Tirol und St.Pölten zu werden, da Mattersburg schon drei Punkte vor dem neuen Schlusslicht aus der Südstadt liegt, die Tiroler und St.Pölten nur einen. Im direkten Duell gab es  Dienstag in Niederösterreichs Hauptstadt ein 1:1, bei dem St.Pölten durch einen umstrittenen Elfmeter knapp vor der Pause durch Corey Burke in Führung ging, die aber nicht über die Distanz brachte. Im Finish glich Zlatko Dedic aus, als beide Mannschaften nur noch mit zehn Mann spielten. In der Nachspielzeit hatte „Major“ Maierhofer Tirols Siegeschance am Kopf, scheiterte aber an St.Pöltens Kapitän im Tor, Christoph Riegler.

 

Foto: FK Austria/Agentur Zolles.

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