Fußball

Das erste Saisontor von Marcel Sabitzer in seinem 250. Bundesligaspiel

Bei Österreichs siegreichem Start in die WM-Qualifikation heißen die Innenverteidiger Philipp Lienhart und Max Wöber. Zu Beginn des WM-Jahres sind beide außer Gefecht. Lienhart, der „Mister zuverlässig“, hatte bereits im Dezember mit einer Leistenverletzung zu kämpfen, pausierte deshalb in den letzten zwei Spielen von Freiburg. Das  Comeback gegen den Hamburger SV endete bereits zur Pause. Weil er sich bei einem Foul, für das er die gelbe Karte erhielt, verletzte. Diesmal ist es eine Bauchmuskelzerrung. Von einer wochenlangen Pause des 29 jährigen ist die Rede. Wöber muss weiter auf sei erstes Pflichtspiel für Werder Bremen seit 15. August warten. Damals erlitt er beim Pokal-k.o. in Bielefeld eine Oberschenkelverletzung, die ihm die gesamte Herbstsaison kostete. Im letztem Spiel vor der Weihnachtspause saß er auf der Ersatzbank.

Die Hoffnungen, voll durchzustarten, erlitten aber einen Dämpfer. Letzte Woche gab es muskuläre Probleme im Training, daher fehlt er Dienstag im Kader, als Marco Friedl, Romano Schmid und Marco Grüll bei Borussia Dortmund 0:3 (0:1) verloren. Am sechste Spiel hintereinander ohne Sieg hatte ihr Landmann Marcel Sabitzer seinen Anteil: Der zentrale Mittelfeldspieler erzielte in der 76. Minute den vorentscheidenden zweiten Treffer. Er traf in seinem 250. Bundesligaspiel von der Strafraumgrenze mit rechts genau ins Eck. Sein erstes Saisontor im 21. Einsatz des zentralen Mittelfeldspielers für Borussia Dortmund, das mit dem Sieg Platz zwei hinter Bayern München verteidigte, in der Hinrunde nur gegen Bayern verlor. In Österreichs Team hatte der 31 jährige im September am Weg zum WM-Ticket beim wichtigen 2:1-Auswärtssieg gegen Bosnien den Führungstreffer geschossen. Im Kellerduell feierte der Letzte Mainz gegen den Vorletzten Heidenheim mit 2:1 (2:0) den ersten Sieg seit 13 Runden. Seit dem Trainerwechsel zum Schweizer Urs Fischer sind die Mainzer ungeschlagen. Auf drei Unentschieden folgte das ersehnte Erfolgserlebnis mit dem zweiten Saisonsieg, dem ersten seit 20. September, bei dem Nikolas Veratschnig nach 35 Minuten verletzt ausschied. Die rote Laterne des Letzten wanderte daher von Mainz zu Heidenheim.

Mittwoch jagt Bayern München mit Konrad Laimer beim 1. FC Köln den eigenen Torrekord aus der Saison 1971/72.  Treffen die Bayern weiter so wie in den ersten 17 Runden, würden sie am Ende 134 Treffer am Konto haben. Damals schoss Gerd Müller seine legendären 40 Tore in einer Saison. Aktuell ist Harry Kane auf Kurs, Müller zu überbieten.  Köln feierte in den letzten sieben Runden keinen Sieg, fünf Innenverteidiger fallen verletzt aus. Das kann gegen die Bayern sehr böse enden. Der Ex-Austrianer Eric Martel, der zuletzt in der Dreierkette aushalf, ist gesperrt.

 

Foto: dpa/picture alliance.

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