Fußball

Der dritte Israeli für Wolfsberg: Tei Baribo

Wolfsberg hat den letzten freien Platz im Kader vergeben. An den dritten Legionär aus Israel nach Shon Weissman und Eliel Peretz: Auch der  23 jährige Stürmer Tei Baribo von Maccabi Petah Tikva fand  über die Connexion-Agentur und Lino Heiduck den Weg ins Lavanttal. Baribo soll die Lücke durch den Abgang von Dejan Joveljic, den Eintracht Frankfurt zurückbeorderte, schließen. Baribo kam in der vergangenen Saison in 233 Spielen auf sechs Tore und einen Assist, wurde aber nicht mehr eingesetzt, als er das Angebot zur Vertragsverlängerung ablehnte. Er hatte finanziell lukrativere Angebote aus Dänemark und Polen, entschied sich aber für Wolfsberg, weil er auf eine Karriere wie Weissman hofft. Er wurde vor zwei Saisonen mit 30 Toren Schützenkönig in der Bundesliga, schaffte dadurch den Transfer in eine der Topligen Europas, in Spaniens La Liga zu Valladolid, der Wolfsberg vier Millionen Euro Ablöse brachte. In Spanien lief es allerdings nicht so gut wie in Kärnten: Nur sechs Tore und zwei Assists in 32 Spielen. Auch bei Peretz passt es in Wolfsberg, bis er im Frühjahr einen Mittelfußbruch erlitt. Der ablösefreie Baribo hofft, sich via Wolfsberg Israels Teamchef aus Österreich, Willi Ruttensteiner, empfehlen zu können. Er unterschrieb für zwei Jahre mit einer Option auf ein drittes. In Israels U 21 spielte er bereits, auch Andi Herzog war Baribo aus seiner Tätigkeit in Israel ein Begriff. Wolfsbergs neuer Trainer Robin Dutt und Vizepräsident Christian Puff (Bild oben) waren von Baribo überzeugt: „Wir haben sehr hohe Erwartungen in seine Qualitäten“, behauptete Dutt. Noch ohne Baribo gewann Wolfsberg eienn Test gegen Sparta Prag, Rapdis Gegner in der Qualifikation fürdie Champions League, 3:2. Das Siegestor erzielte Peretz.

Nicht mehr rechen kann Wolfsberg mit dem 18 jährigen Defensivtalent Tarik Muharemovic. Der Bosnier, der im April unter Roman Stary zu seinem Debüt in d er Bundesliga kam, sechs Spiele bestritt, lehnte das Vertragsangebot der Kärntner ab. Möglicherweise ließ sich Wolfsberg auch zu lange Zeit damit. Muharemovic glaubte  seinen türkischen Beratern, sieht seine Chance in Italiens Serie A bei Juventus. Wobei klar ist, dass er sich bei Konkurrenten im Abwehrzentrum wie Giorgio Chiellini, Leonardo Bonucci und Matthijs de Ligt, vorerst nur über die „Primavera“, sprich den Nachwuchs empfehlen kann und wahrscheinlich sehr lange auf seine Chance warten muss.  Wolfsberg kann nicht wie Rapid bei Yusuf Demir und Barcelona noch auf eine Ablöse in Millionenhöhe hoffen, sondern hat quasi den wirtschaftlichen Totalschaden. Mehr als die Ausbildungsentschädigung wird es aus Turin nicht geben.

Nicht nur Wolfsberg fand einen neuen Stürmer, sondern auch Herzog für die Admira. Keinen Israeli, sondern einen Brasilianer, der bereits in Österreich spielte, ebenso keine Ablöse kostete wie Baribo. Patrick Robson de Souza Monteiro spielte letzte Saison in der zweiten Liga bei Horn, erzielte  sechs Tore und leistete sieben Assists. Patrick wird ein Zug zum Tor nachgesagt. Die Admira setzt darauf, dass dem 23 jährigen der nächste Schritt in der Karriere gelingt, er ähnlich einschlägt wie bisher bei Rapid die Neuerwerbung aus Horn, sprich Ercan Kara.

 

Foto: Connexion.

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