Fußball

Die ersten Niederlagen des Meisters! Nur Sturm und Wolfsberg siegten

Erstmals kein Sieg für Meister Red Bull Salzburg in einem internationalen Test. Sondern zwei Niederlagen bei einem Doppel mit zwei verschiedenen Mannschaften. Zunächst 1:2 (1:0) gegen Royal Antwerpen über 2 x 35 Minuten, dann 1:2 (1:1) gegen Feyenoord Rotterdam. Der Finalist der.Conference League tauschte zur Pause alle elf Spieler aus, auch Ex-LASK-Kapitän Gernot Trauner. Das machte am Ende den Unterschied. Salzburg musste dezimiert zu Ende spielen, da Mittelfeldspieler Samson Tijani nach einem Zusammenstoß mit der Tragbahre vom Platz getragen werden musste. Er erlitt einen Schien- und Wadenbeinbruch, wurde Sonntag operiert, wird in diesem Jahr nicht mehr spielen.

Gegen die vom ehemaligen Bayern-Stars Mark van Bommel trainierten Belgier setzte Trainer Matthias Jaissle Max Wöber als Linksverteidiger ein, gegen Feyenoord begannen im Abwehrzentrum die Legionäre Oumar Solet und Strahinja Pavlovic im Abwehrzentrum. Gegen Antwerpen spielte die prominentere Mittelfeldbesetzung mit Nicolas Capaldo, Nicolas Seiwald, Luka Sucic und Sekou Koita, die das Match zunächst nach Belieben dominierte. Für Glanzlichter sorgte Torschütze Fernando. Manch sehen den neuen Brasilianer bereits stärker als seinen Vorgänger, Schützekönig Karim Adeyemi. Bei der Premiere der neuen Heimtrikots gegen Feyenoord sorgte Youngster Dijon Kameri (Bild oben) die schnelle Führung. In neuer Besetzung kontrollierten die Holländer nach der Pause das Geschehen. Das Fazit von Jaissle: „Gegen Antwerpen sah man in der zweiten Hälfte, dass die Kräfte nicht mehr da waren. Ich hoffe, dass wir nächste Woche besser im Saft stehen. Wir verschließen nicht die Augen vor den Dingen, die wir besser machen müssen.“

Auch Vizemeister Sturm Graz absolvierte ein Test-Doppel. Zunächst schaffte die zweite Garnitur am Nachmittag in Weiz gegen Zbrojovka Brünn ein 0:0, am Abend feierten 7562 Fans in der Grazer  Merkur-Arena das 2:1 ( 0:1) der Bestbesetzung, zu der mit Linksverteidiger David Schnegg und dem Slowenen Tomi Hovath zwei Neuerwerbungen gehörten, gegen Galatasaray Istanbul. Ein Doppelpack des Dänen Rasmus Höjlund von der 54. bis zur 57. Minute sorgte für den Sieg sorgte. Einer von zwei der Bundesligaklubs bei ihren letzten Tests. Den zweiten feierte Wolfsberg in der Lavanttal-Arena gegen den tschechischen Spitzenklub Sparta Prag. Ein Treffer von Mario Leitgeb entschied zum 1:0 (0:0).

En respektables 0:0 erkämpfte der  LASK gegen Europa League-Sieger Eintracht Frankfurt vor 6000 Zuschauern in Pasching. Das Trainer Didi Kühbauer als sehr guten Test gegen eine sehr gute Mannschaft bezeichnete. Bei dem Frankfurts Trainer mit LASK-Vergangenheit, Oliver Glasner, im Mittelpunkt stand. Viel Jubel für den Oberösterreicher. Landeshauptmann Thomas Stelzer war gekommen, um Glasner und seinen Landsleuten, seinen Assistenten Michael Angerschmid und Ronnie Brunmayr, die Verdienstmedaille des Landes zu überreichen. Glasner tauschte zur Pause alle Spieler aus, in der zweiten Hälfte debütierte Stareinkauf Mario Götze 30 Minuten lang. Mit denen Glasner zufrieden war.

Ansonst setzte es nur Niederlagen. Auch eine bedenkliche. Das 1:7 (1:3)-Debakel von WSG Tirol in Wattens gegen Wolfsberg. Denn die VW-Werkself gewann zuvor keines der zwei Vorbereitungsspiele. Die Tiroler engagierten einen slowenischen U 21-Teamstürmer: Nik Prelec war letzte Saison von Sampdoria Genua an Olimpija Laibach verliehen. Jeweils 1:2 verloren daheim Altach gegen den Schweizer Zweitligisten Aarau und Hartberg gegen Zalaegerszeg aus Ungarn. Einen Tag zuvor unterlag Ried Ujpest Dosza, den Violetten aus Budapest, 2:4 (1:2).  Austria Klagenfurt nahm einen ehemaligen deutschen U 20-Teamstürmer bis 2024 unter Vertrag: Jonas Arweiler, inzwischen 25, kam vom holländischen Zweitligisten Almere. Von neun Neuerwerbungen Klagenfurts ist er der sechste Ausländer.

Foto: Red Bull Salzburg.

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