Fußball

Etwas mehr Ruhe bei Ilzer und Schicker durch 3:1 in Bremen! Rangnick-Plädoyer für Sabitzer

Kleiner Befreiungsschlag für die „Steirer-Abordnung“ bei Hoffenheim, für Sportchef Andreas Schicker und Trainer Christian Ilzer (Bild). Eine Woche nach dem 0:4-Heimdebakel gegen Union Berlin konnte er über den 3:1 (2:1)-Auswärtssieg gegen Werder Bremen lächeln. Ein kleiner Befreiungsschlag im Abstiegskampf, der sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz bedeutet, da Hoffenheim daheim gegen Mainz (mit Philipp Mwene) 0:2 unterlag. Für Schicker die Bestätigung, das  der von ihm geholte Ilzer zu hundert Prozent der richtige Trainer ist, um Hoffenheim in bessere Zeiten zu führen. Ilzer reagierte auf das 0:4 mit fünf Umstellungen, Österreichs Teamspieler Alexander Prass kam erst in der 83. Minute, verhinderte noch Bremens Anschlusstor. Zum zehnten Ma hinetereinander blieb Hoffenheim in Bremen ungeschlagen, obwohl es mit einem Eigentor des französischen  Verteidigers Stanley Nsoki nach sieben Minuteen schöecht begann. Zur Pause führte Hoffenheim nach einem Tor des 19 jährigen Tom Bischof, der im Sommer zu Bayern München wechseln wird, bereits 2:1, nach der Pause traf auch Schickers Winterekauf Gift Orban. Das dritte Tor des Nigerianers m sechsten Spiel. „Das war die Reaktion, die ich sehen wollte“, war Ilzer merkbar erleichtert, „diesmal war viel Herzbut dabei. Ein immens wichtiger Sieg, die ersten zwei Tore erzielten wir, weil wir super gepresst haben!““ Bei Bremen spielt Romano Schmid durch, Marco Grüll wurde ach 65 Minuten ausgetauscht, Marco Friedl fehlte verletzt.

90 Minuten vor dem Anpfiff in Bremen nützte Österreichs Teamchef Ralf Rangnick eine Einladung zu Bild-Sport auf Welt TV zu einem Plädoyer für den bei Borussia Dortmund schwer in der Kritik stehenden Marcel Sabitzer. Nach Dortmunds 0:2-Blamage in Bochum kanzelte „Bild“ Sabitzer nicht zum ersten Mal als Totalversager ab, Rangnick hielt dagegen: „Es kann doch nicht sein, dass Spieler, die ihr Können schon gezeigt haben, jetzt bei Dortmund gerne verlieren“. Sabitzer sei im Vergleich zu dem Spieler, der unter ihm bei Österreich immer zu den Leistungsträgern zählte, derzeit nicht wiederzuerkennen: „Das kann nicht an ihm liegen. Es muss es in Dortmund andere Gründe geben, warum das so kommt!“

Ein anderer Teamspieler feierte in neuer Umgebung seinen ersten Sieg: Kevin Danso schlug mit Tottenham daheim Manchester United 1:0 (1:0), spielte bis zur 78. Minute. Tottenham überholte damit in der Tabelle dank der besseren Tordifferenz Crystal Palace, die Mannschaft von Oliver Glasner, liegt auf Rang zwölf.

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