Fußball

Fast-Österreicher Barnes zum zweiten Mal der Hasenhüttl-Schreck!

Bis Ende Februar galt Ashley Barnes, der Torjäger von Burnley, dank seiner Kärntner Großmutter als österreichische Teamhoffnung. Das Sportministerium hatte nicht gegen eine Einbürgerung einzuwenden, das Innenministerium hingegen schon. Beide waren damals bei Heinz Christian Strache und Herbert Kickl in FPÖ-Hand, Eine blaue Scharade beendet das Kapitel Barnes für Österreich. In der Premier League zeigt der 29jährige weiterhin seine Gefährlichkeit. Ralph Hasenhüttl, der österreichische Trainer in der Premier League, bekam dies bereits zum zweiten Mal zu spüren. Anfang Februar war es im Turf Moor von Burnley, als Barnes in letzter Minute mit einem verwandelten Elfer zum 1:1 einen Sieg von Southampton verhindert hatte. Ein halbes Jahr später sorgte Barnes (Bild oben) Samstag wieder im Turf Moor dafür, das Southampton auch in der Ära Hasenhüttl seinen traditionell schlechten Saisonstart erwischte. Zum zweiten Mal war der Fats-Österreicher der Hasenhüttl-Schreck. Diesmal mit einem Doppelpack in sieben Minuten. In der 63. und 79. Minute erzielte er mit rechts das 1:0 und 2:0, der Isländer Johann Gudmundsson besorgte eine Viertelstunde vor Schluss den Endstand. Eine Stunde gleichwertig, sogar mit dem besseren Chancen, dann aber drei Tore in 12 Minuten kassiert. Da war Hasenhüttl restlos bedient.

So wie schon knapp vor Anpfiff, als sich sein dänischer Kapitän Pierre-Emile Höjbjerg abmeldete, da er sich krank fühlte. Das schien keine Rolle zu spielen, bis Barnes mit rechts zweimal traf. „Wie wir auf den Rückstand reagierten, war ganz schlecht“, ärgerte sich Hasenhüttl, „es kann und darf nicht passieren, dass wir in diesen schrecklichen zwölf Minuten fast keinen Zweikampf mehr gewinnen konnten.“ Mehr Tore als Barnes erzielte in der ersten Runde nur Raheem  Sterling von Meister Manchester City beim 5:0 in London gegen ein desolates West Ham. Zwei wie Barrnes schossen nur Tottenhams Kapitän Harry Kane, der damit in den letzten fünf Minuten den 3:1-Heimsieg gegen Aufsteiger Aston Villa sicherte, und Marcus Rashford beim überraschend klaren 4:0 (1:0) von Manchester United im Schlager gegen Chelsea in Old Trafford.

Für alle vier Österreicher in der Premier League war es eine gebrauchte Startrunde. Sebastian Prödl und Torhüter Daniel Bachmann sassen bei Watfords 0:3-Heimpleite gegen Brighton auf der Tribüne. Bei Prödl kam das erwartet, Bachmann musste hingegen zur Kenntnis nehmen, dass bei Trainer Javi Gracia weiterhin Routine am meisten zählt, daher der 38jährige Brasilianer Gomes die Nummer zwei hinter dem 36jährigen Ben Foster ist. Warum dann Bachmann aus Schottland von Kilmarnock zurückbeordert wurde? Keinen Platz im Kader hatte auch Ex-Teamverteidiger Christian Fuchs beim 0:0 von Leicester gegen Wolverhampton. Eine Niederlage gab es für Ex-Rapidler Joelinton bei seinem Premier League-Debüt: Newcastle unterlag im St.James´Park Arsenal 0:1.

Foto: SkySport .

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