Fußball

Für Rapids Slowaken ist Österreich „einen Tick besser“

Vom Trainingslager im Hotel Dilly in Windischgarsten kommt die Slowakei zum Nachbarsduell gegen Österreich nach Wien. Wie stark sind die erst über die Play-offs qualifizierten Slowaken, in der Gruppe mit Spanien, Schweden und Polen krasser Außenseiter, wirklich? Da gibt´s als Um und Auf in der Defensive den 60 Millionen-Mann Milan Skriniak von Italiens neuem Meister Inter Mailand. Im Tor den 32 jährigen Martin Dubravka, den Rückhalt von Newcastle.  Und den 33 jährigen Marek Hamsik, der bisher 126 Länderspiele bestritt, schon bei der WM 2010 und der EM 2016 in Frankreich dabei war, bei der die Slowaken bester Gruppendritter waren, es anders als die Österreicher ins Achtelfinale schafften und erst dort an Deutschland 0:3 scheiterten. Hamsik, dessen Makrzenzeichen die Irokesen-Frisur blieb, löste im Winter einen Supervertrag in China bei Dalian mit neun Millionen Euro pro Saison, um in Schweden bei IFK Göteborg EM-fit zu werden. Ob ihm das gelang, wird man Sonntag im Happel-Stadion sehen. Dort  wird Peter Stöger auch einen Spieelr von seinem neuen Klub Ferencvaros Budapest sehen: DEn 30 jährigen Robert Mak,der auch eien Deutschland-Vergangenheut (1.FC Nürnberg) hat.

Im März schafften die Slowaken in der WM-Qualifikation auf Zypern ein 0:0, in Trnava gegen Malta nach 0:2 nur ein 2:2, schlugen aber Russland 2:1. Können sie Österreich schlecht aussehen lassen? „Außenseiter zu sein, liegt uns sicher viel mehr. Das sind wir in Wien“, behauptet Rapids ehemaliger Tormann Jan Novota. Ähnlich sieht es auch Peter Hlinka, der 2005 zu Rapids  Meistermannschaft unter Josef Hickersberger gehört hatte: „Wir haben hauptsächlich  Routiniers, manche sind über dem Zenit. Speziell in Wien müsste Österreich sicher um einen Tick besser sein!“ Für Hlinka begann dieser Tage in der Heimat eine neue Trainer-Herausforderung: Vor einem Jahr trennte sich die Vienna  vom 42 jährigen überraschend trotz Aufstieg in die Wiener Liga. Jetzt hat Hlnka (Bild oben) bei FK AS  Trencin seinen ersten Job als Cheftrainer im Profibereich.  Beim Sechsten der slowakischen Liga, der nächste Saison um eienn Europacup-Platz mitspielen soll.

Trencin ist jener Klub, gegen die Rapid im August 2016 in der Qualifikation für die Europa League spielte. Auswärts 4:0 mit drei Toren von Louis Schaub gewann, daheim mit 0:2 die erste Niederlage im neu eröffneten Allianz-Stadion bezog, dennoch sich für die Gruppenphase qualifizierte.  Zu Trencins letztem Meistertitel 2016 hatte mit Stefan „Major“ Maierhofer auch ein Ex-Rapidler seinen Beitrag geleistet, danach aber keinen Vertrag mehr bekommen. Trencin wird durch einen holländischen Investor finanziert. Zur Klubpolitik gehört es, junge Spieler aus Afrika zu holen, auszubilden und mit Gewinn, meist nach Belgien, weiter zu verkauften. Das ist auch der Auftrag an Hlinka. Auf diese Art verdiente Trencin in den letzten zehn Jahren gut 50 Millionen Euro. Konnte daher jetzt die Renovierung des Stadions selbst finanzieren.

 

Foto: Sharif Shoukry.

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