Fußball

Der Befehl für den letzten EM-Test: Erstmals in diesem Jahr überzeugen!

Es muss ja nicht gleich eine Gala sein, wie sie Italien Freitag Abend in Bologna beim 4:0 gegen EM-Starter Tschechien ablieferte,  aber doch die erste überzeugende Leistung in diesem Jahr. Um nicht mehr oder weniger geht es für Österreich Sonntag ab 17. 30 Uhr im Happel-Stadion beim letzten EM-Test gegen die Slowakei,  eine Woche vor dem ersten Gruppenspiel gegen Nordmazedonien in Bukarest. Teamchef Franco Foda versicherte, dass man gewinnen will. Aber das sagt er vor jedem Spiel. Ansonst muss man auf Grund seiner Aussagen wie das „ein  oder andere probieren“, oder Spieler, die zultezt ständig im Einsatz waren, nicht zu sehr im Einsatz waren, nur bedingt einzusetzen, befürchten, dass die Generalprobe zu etwas ähnlichem wie einem Muster ohne Wert verkommt.  Weil das ohnehin noch Teil der Vorbereitung sei. In Wirklichkeit müsste die Besetzung für den EM-Start beginnen.

Man kann schon den einen oder anderen schonen. Beispielsweise Stefan Lainer, der etwas überspielt wirkt, bei dem man das Gefühl hat, das er auf Grund seines kräfteraubenden Stils schon am Zahnfleisch geht. Aber ansonst? Vor allem geht es darum, die richtige Position für David Alaba zu finden, aus der er der Nationalmannschaft ähnlich viel bringen kann wie Bayern München. Bisher ist das Foda, der behauptet, in ständigem Austausch mit Alaba zu stehenn, nicht gelungen. Alaba musss eine Position im Zentrum bekommen, bei der er das Spiel vor sich hat. Anders wird das nicht funktionieren. Auch wenn Foda das offenbar anders sieht: Bei Bayerns Ex-Trainer Hansi Flick musste er auf der Position, die er beim 0:4 gegen Dänemark oder beim 0:1 in England hatte, nie beginnen.

Und dann gibt es auch das spezielle Kapitel Marko Arnautovic (Bild oben). Der Samstag Mittag bei der virtuellen Pressekonferenz aus dem Kempinski-Hotel für  Emotionen sorgte. Auf die Frage aus Graz, wie schwer es für ihn über Monate in China war, von seiner Frau und den Kindern getrennt zu leben, noch sagte, er habe in Shanghai viel aushalten müssen und durchgemacht, dann nach der Versicherung, das Land und seine Familie glücklich machen zu wollen, in Tränen ausbrach und praktisch nicht ansprechbar war Zuvor sprach er von etlichen Testspielen, die er in der Vorbereitung mit Shanghai absolviert habe, von denen man in Österreich nichts wisse, von einer optimalen Verfassung, bevor er Anfang Mai einen Muskelfaserriss im Oberschenkel erlitt.  Seither hat er zwei Mannschaftstrainings absolviert. Dem Eingeständnis, dass es für 90 Minuten nicht reicht, folgte aber die Behauptung, sich wie alle anderen auch mit der Jokerrolle nicht anfreunden zu können. Eigentlich passt das nicht zusammen. Wer  viel von Arnautovic erwartet, wird enttäuscht sein. Das letzte Tor in einem Pflichtspiel erzielte er am 22. April, als er für Shanghai Port beim 6:1 gegen TJ Jinman Tiger dreimal traf. Die letzten Tore für Österreich waren Arnautovic am 5. Sepember 2019 beim 6:0 gegen Lettland in Salzburg gelungen. Zweimal traf er damals. Lang, lang ist´s her. Nämlich 21 Monate.

Foto: ÖFB.

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