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Helm und Schmid warten noch auf Vertragsverlängerung

TRAINER STEPHAN HELM (FK AUSTRIA WIEN); © FOTObyHOFER/CHRISTIAN HOFER, 22.9..2024

Stephan Helm (Bild) ist Austria-Trainer, Manfred Schmid hat eine erfolgreiche violette Vergangenheit als Spieler mit drei Meistertiteln und zwei Cupsiegen, Trainer  und Assistent beim letzten Meistertitel vor 13 Jahren unter Peter Stöger. Helm und Schmid verbindet derzeit noch etwas: Sie sind die Trainer der Klubs in der Meisterrunde, die noch keinen Vertrag für die kommende Saison haben. Zum Unterschied von Fabio Ingolitsch bei Sturm Graz, Daniel Beichler bei Red Bull Salzburg, Didi Kühbauer beim LASK und Hoff Thorup bei Rapid. Alle vier kamen erst im Laufe der Saison: Kühbauer im Oktober, Ingolitsch und Thorup übernahmen in der Winterpause, Beichler vor drei Wochen.

Für Helm ist es die zweite Saison als Austria-Chef, für Schmid ebenfalls in Hartberg. Die erste verlief bei Helm mit Platz drei durchaus erfolgreich, in der zweiten brachte er seine Mannschaft nach einem verpatzten Start wieder so auf Touren, dass sie mit nur einem Punkt Rückstand in die entscheidenden zehn Runden geht. Mitte Februar konnte Helm zwar nach dem Derbysieg lesen, dass Finanzvorstand Harald Zagiczek keine allzu hohe Meinung von ihm hat,  doch da gilt wohl mehr, wie der neue Sportvorstand Tomas Zorn die Trainerfrage sieht. Er bat am ersten Tag des Amtsantritts Helm in sein Büro und um Verständnis, dass er Zeit braucht, um sich ein Bild von der Arbeit des Trainers zu machen. Inzwischen lobt er: „Stephan ist ein richtig guter Mensch, wir verstehen uns hervorragend. Es spricht nichts dagegen, dass er der Richtige für den Weg ist, den wir gehen wollen!“ Daher dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die Verlängerung über die Bühne geht.

Schmid übernahm Hartberg im September 2024 nach dem Wechsel von Markus Schopp zum LASK. Seine Bilanz in der Oststeiermark kann sich sehen lassen: letzte Saison im Cupfinale, Zweiter in der Qualifikationsgruppe hinter dem LASK, nie in Abstiegsgefahr, jetzt in der Meistergruppe. Dennoch steht für Obmann Erich Korherr die Trainerfrage nicht auf Platz eins seiner Dringlichkeitsliste. Er plant, in der Länderspielpause mit dem Trainer zu reden. Schmid kann sich vorstellen, bei Hartberg zu verlängern.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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