Fußball

Ilzer und sein Gefühl: Wie groß ist noch Austrias Wille zur Einigkeit?

Der Dritte Wolfsberg, seit zehn Runden, seit dem 2:5 bei Meister Red Bull Salzburg am 10.August ungeschlagen, empfängt den seit 17 Spielen unbesiegten Salzburger Tabellenführer, das Führungstrio der Torschützenliste mit Shon Weismann, Erling Haaland und Patson Daka trifft aufeinander, soferne Salzburgs Trainer Jesse Marsch Haaland und Daka aufstellt: Das sind die Überzeilen zum Schlager der Runde am Sonntag Abend. Zweieinhalb Stunden vorher gibt es in Wien nur eine Frage, wenn  der Siebente Austria auf den Zehnten Mattersburg, die Mannschaft mit den bisher meisten  Verlusttoren (38, das sind im Schnitt 2,92 pro Spiel), die zuletzt viermal hintereinander verlor, empfängt: Welche Krise ist die stärkere? Die Forderung von Austrias Kapitän Alexander Grünwald, wonach auf viele Worte endlich Taten folgen müssten, hörte man auch von ihm in dieser Saison nicht zum ersten Mal.

Erstmals passierte es hingegen, dass sich Freitag das Präsidium mit Präsident Frank Hensel (Bild oben mit Sportvorstand Peter Stöger) sowie den Vizepräsidenten Raimund Harreither und Josef Pröll, von dem erzählt wird, das er den Ausstieg im Hinterkopf haben soll, in einem offenen Brief an die Fans wandte. Die Rektion auf ihre Proteste in den letzten Wochen. Dem Schweigen auf der Trbüne, das man akzeptieren muss, bis zum gefährlichen Pyrotechnik-Eklat in Pasching, den man nicht so hinnehmen kann. Das Präsidium versteht, dass die Leistungen und Ergebnisse zum Unmut führen, weil sie nicht den Ansprüchen genügen, versichert, weiter den Willen zum Dialog zu haben und stellt fest: „Uns alle eint der Wille, wieder eine starke Austria zu erleben!“ Wie groß der Wille zur Eingikeit ist, wird man Sonntag sehen. Denn der offene Brief schließt mit dem Aufforderung gemeinsam zu respektieren, worum es geht. Und am besten ist, Sonntag damit zu beginnen.

In einer Situation, in der die Austria nur drei Punkte vor Schlusslicht Admira liegt, das Sonntag bei den Europa League.Heden des LASK in Pasching gastiert. Das erste Duell gegen Mattersburg in dieser Saison gewan die Austria am 11.August im Pappel-Stadion mit 5:1, wobei das Duo mit Christoph Monschein, der drei Tore erzielte, und Dominik Fitz groß aufspielte. Damals dachten alle an den großen Wendepunkt. Drei Monate später sieht die Situation ganz anders aus.

Trainer Christian Ilzer glaubt auf Grund der Trainingseindrücke, dass sich die Gesamtsituation etwas stabilisiert hat. Weiß aber zugleich als Realist, dass man dies von außen nicht sieht: „Aber das Gefühl ist da!“ Sonntag wird man wissen, ob es ein trügerisches war.

Foto: © FOTObyHOFER/Christian Hofer.

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