Fußball

In Rot ist Rapids „Energizer“ Arase für Tore gut

Am 18.September 2016 hatte Kelvin Arase mit 17 unter Mike Büskens sein Bundesligadebüt bei Rapid gefeiert. Drei Jahre und zwei Monate später kam der in Nigeria geborene Flitzer erst zu seinem 17. Bundesligaeinsatz. Davon neun in dieser Saison. Bereits vor seinem ersten ersten in der Startelf, dem 3:0 (3:0) in Altach bezeichnete Trainer Didi Kühbauer den Youngster als „Energizer“. Das Match gab ihm recht, den mittlerweile 20 jährigen zu bringen, Phiipp Schobesberger nach seiner Verletzung vorerst auf die Bank zu setzen. Arase verlieh Rapid Energie,, war an allen drei Toren zwischen der 11. und 35. Minute beteiligt. Holte den Elfer, den Kapitän Stefan Schwab zum 1:0 verwandelte heraus, war nur eine Minute später am Ballgewinn vor dem 2:0 beteiligt, erzielte das 3:0 von idealem Pass  von Thomas Murg selbst. Sein zweites Tor in der Bundesliga. Das erste gelang ihm als Joker vor sechs Runden beim 2:0 in Innsbruck gegen WSG Tirol. Am 21. September  kam er von der Bank, sorgte am Tivoli für das Führungstor. Auch damals spielte Rapid wie Samstag in roten Dressen. Nur beim 3:2 in Mattersburg ging Arase in Rot leer aus.

„Er gibt in jedem Training alles, was er hat. Ein Topprofi, der sich diese Chance verdient hat“, lobte ihn Kühbauer. Der kann für sich in Anspruch nehmen, anders als seien Vorgänger Goran Djuricin und Damir Canadi das Potential von Arase erkannt und gefördert zu haben. Nach Büskens wurde Arase von Canadi  zur zweiten Mannschaft zurückgeschickt, später von Djuricin an Horn verliehen. Diese Saison schien es ähnlich zu verlaufen. Am 13. August verlieh Rapid Arase als Kooperationsspieler nach Ried, Zwei Partien bestritt er in der zweiten Liga für die Innviertler, dann beorderten ihn Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic und Kühbauer  nach der schweren Knieverletzung von Thorsten Schick zurück. Seit dem Derbysieg gegen Austria kam er immer als Joker zum Zug, in Altach erstmals von Beginn. Als Reaktion Kühbauers auf die Heimpleite gegen St.Pölten. Die zweite Umstellung: Comeback von Mario Sonnleitner im Abwehrzentrum statt Max Hofmann

„Er gibt uns mit seiner Schnelligkeit viel Tiefe, die wir dringend brauchen, hat seit Sommer einen Riesenschritt nach vorne gemacht“, lobte Kapitän Schwab Arase, der sein nächstes Ziel klar formulierte: „Ich will künftig mehr sein als Joker“. Altach war ein Schritt dazu. Ein Tor im grün-weißen Dress würde ihn auch sehr freuen. So stand am Ende der erste Sieg in Altach seit vier Jahren oder acht Spielen, mit dem Platz vier verteidigt wurde. Die einzigen Schönheitsfehler: Christopher Dibon schied zum 16.Mal im Rapid-Dress verletzt aus. Diesmal machten die Adduktoren Probleme. Und im Finish schalteten die Sieger derart zurück, dass die bis zur Pause desolaten Vorarlberger in den letzten 15 Minuten noch zu vier Sitzern kamen. Richard Strebinger hielt das „zu null“ fest. Schwab gestand: „Wir hatten nur 20 gute Minuten, zum Glück entscheiden wir in denen das Spiel“. Alex Pastoor, Altachs konsternierter Trainer, behauptete, Rapid habe von seiner Mannschaft einen Lottosechser bekommen,

Mit drei Punkten im Gepäck fiel die stundenlange Busfahrt zurück nach Wien etwas leichter. Nach der Länderspielpause wartet am 24.November im Allianz-Stadion,einen Tag, bevor dort die Mitglieder den neuen Präsidenten wählen, das nächste Endspiel um Platz vier: Gegen Sturm Graz, nach dem 3:1 (0:0) im Derby gegen Hartberg wieder die Nummer eins in der Steiermark, nur einen Punkt hinter Rapid. Vater des Sieges war der Bulgare Kiril Despodov mit dem Assist zur Führung von Thorsten Röcher und zwei Toren im Finish zum 2:1 und 3:1. „Er hat aus wenig sehr viel gemacht“, lobte auch Hartberg-Trainer Markus Schopp. Selbstvertrauen hat Despodov auch: Nach Hartbergs Ausgleich ging er zu Trainer Nestor el Maestro und ihm mitzuteilen, diesmal solle er ihn noch austauschen. Denn er werde noch ein Tor schießen. Despodov hielt Wort.

St.Pölten kommt offenbar inzwischen in die Gänge. Auf das 1:0 bei Rapid folgte der erste Heimsieg der Saison, das 5:1 gegen Aufsteiger WSG Swarovski Tirol. Mann des Spiel war Husein Balic, der Goldschütze gegen Rapid, der mit einem Doppelpack für das schnelle 2:0 nach zwölf Minuten sorgte. Die Tiroler sind in schweren Turbulenzen: In den letzten zwei Runden neun Tore kassiert, Trainer Thomas Silberberger restlos bedient.

Foto: SK Rapid/Media.

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