Fußball

In der Conference Lague ist Rapid nur noch bei Canal+ zu sehen

Zum routinemäßigen Medientermin Rapids vor einer Bundesligarunde kommt Freitag nicht nur wie üblich Trainer Robert Klauß, sondern auch Sportchef Markus Katzer. Das zeigt, wie sehr nach dem schlechtesten grün-weißen Start in der Geschichte der Bundesliga mit drei Niederlagen hintereinander die Lage vor dem Heimspiel gegen Schlusslicht Altach, für das Mamadou Sangare (Bild), Dion Beljo und Niklas Hedl nach ihren Sperren wieder zur Verfügung stehen, angespannt ist. Das letzte Match, an das sich die Rapid-Fans gerne erinnern, war das 3:0 gegen den FC Kopenhagen zum Aufstieg ins Achtelfinale der Conference League als Vierter der Tabelle hinter Chelsea, Vitoria Guimaraes aus Portugal und Fiorentina. Katzer wird nicht nur versichern, dass es bei Rapid keine Trainerdiskussion gibt, sondern möglicherweise auch darauf hinweisen, dass bis vor zwei Monaten die Entwicklung positiv zu sehen war, es noch keine Krisenstimmung gab. Allerdings spielte beim Sieg gegen den dänischen Tabellenführer FC Kopenhagen, der auf die Niederlage bei Omonia Nikosia folgte, sicher auch eine Rolle, dass in der Meisterschaft der Dänen schon am 2. Dezember die Winterpause begann, Kopenhagen der Rhythmus fehlte. Apropos Conference League: In dieser Saison werden alle weiteren internationalen Spiele Rapids via TV wegen der Rechtesituation nur noch bei Canal+ zu sehen sein. Inklusive Endspiel, sollte Rapid so weit kommen. Derzeit muss man nach den letzten Leistungen aber froh sein, wenn die Achtelfinalhürde aus Bosnien, Borac Banja Luka, genommen wird.

Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer reagierte beim LaOla1-Stammtisch der Austria-Legende Adi Ogris auf die Kritik von Rapids Vizepräsidentin Edeltraud Hanappi-Egger an der Austria-Lastigkeit des Strafsenats, die sich nicht nach grün-weißer Meinung nicht nur auf den langjährigen Vorsitzenden Manfred Luczensky beschränkt. Ebenbauer wies darauf hin, dass alle vier Jahre die Klubs selbst die Mitglieder der Senate auswählen, auch die des Strafsenats. Aber er will mit Rapids Präsident Alexander Wrabetz und Frau Hanappi-Egger  über ihre Kritikpunkte reden. Fakt ist aber auch, dass zum Strafsenat auch ein deklariertet Fan von Rapid gehört. Der aus dem Burgenland kommt: Magister Johannes Wutzlhofer, der Interimspräsident von Burgenlands Verband.

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