Im November 2022 bekam das neue Rapid-Präsidium mit Präsident Alexander Wrabetz und Vizepräsidentin Edeltraud Hanappi-Egger auf der Generalversammlung mit 87,7 Prozent der abgegebenen Stimmen gewählt. Drei Jahre später wurden Wrabetz und das Präsidium, das einheitlich in weißen Sneakers auftrat (Bild), auf der Generalversammlung bestätigt. Diesmal sogar für vier Jahre bis November 2029. Gegenkandidaten gab es keinen. Das Wrabetz-Team bekam diesmal 92.47 Prozent der abgegebenen 428 Stimmen. Das bedeutet eine Steigerung um 4,77 Prozent. Und dies ohne gewonnenen Titel.
Das ist aber ein erklärtes Ziel für die zweite Amtszeit, in der er Rapid sportlich, wirtschaftlich sowie organisatorisch weiterentwickeln will, um die optimale Zusammenarbeit aller Bereiche sicherzustellen. Das klare sportliche Ziel, das Wrabetz nannte: In der Bundesliga wieder an die Spitze vorzustoßen und regelmäßig in europäischen Bewerben eine erfolgreiche Rolle zu spielen. Ambitionierte Ziele sind das. Im letzten Geschäftsjahr gab es mit über 61 Millionen einen neuen Rekordumsatz, den Wrabetz bis 70 Millionen steigern will. In der Bundesliga an die Spitze heißt, dass Trainer Peter Stöger möglichst rasch den ersten Meistertitel seit 2008 unter Peter Pacult oder den ersten Cupsieg seit 1995 unter Ernst Dokupil holen soll. Erfolgreich im Europacup fand in dieser Saison zum Unterschied von der letzten seit der Qualifikation nicht mehr statt: Bisher drei Niederlagen in der Ligaphase der Conference League, nur noch eine theoretische Chance zum Aufstieg in die k.o.-Phase.
Einen neuen Rekord gab es am Tag der Hauptversammlung bereits zu vermelden: Noch nie zuvor hatte Rapid zuvor so viele Mitglieder. Der Rekordstand liegt bei 25.544. Damit gelang seit dem Amtsantritt von Wrabetz und seinem Team vor drei Jahren eine bemerkenswerte Steigerung von mehr als 52 Prozent. Im Sport würde eine ähnliche Entwicklung Rapid mehr als guttun.
Foto: SK Rapid/Widner.