Fußball

Italien zerstörte Ungarns Traum! 3:3 in Wembley nach 2:0 für Deutschland und Englands 3:2-Führung

Ungarns Traum vom Gruppensieg und Aufstieg ins Semifinale der Nations League ging nicht in Erfüllung. Zerstört von Europameister Italien, Österreichs nächstem Gegner im Wiener Happel-Stadion am 20. November, dem Tag der WM-Eröffnung in Katar. Die Squadra Azzura gewann in der ausveerkauften Budapester Puskas-Arena auch dank des überragenden Tormanns Gianluigi Donnarumma 2:0 (1:0). Das hohe Pressing der Italiener stellte die Ungarn in der ersten Hälfte vor große Probleme, so fiel auch die billige Führung. Die ein katastrophaler Rückpass von Adam Nagy, Legionär bei Italiens Zweitligist Pisa, möglich machte. Jungstar Winfried Gnonto brachte den Ball nicht an Tormann Peter Gulasci vorbei, aber danach Napoli-Stürmer Giacomo Raspadori  (Bild oben). Ungarn fand vor und knapp nach der Pause Chancen zum Ausgleich vor, unter anderem durch Ex-Rapidler Attila Szalai, lief aber nach 52 Minuten in einen Konter, den Linksverteidiger Federico Dimarco von Inter Mailand erfolgreich abschloss. Der anschließende Sturmlauf der Madjaren brachte nichts mehr, Italiens Abwehr stand stabil. Ein bitterer Abend für Ungarns italienischen Teamchef Marco Rossi, der alle mögliche Personalreserven aufbot. Auch den eingebürgerten Franzosen Loic Nego und den eingebürgerten Engländer Callum Styles. Ungarn kann trotzdem auf Platz zwei stolz sein, spielt zum Unterschied von Österreich auch 2023 in der Europa League A. Italien würde sicher liebend gerne den Aufstieg gegen ein WM-Ticket tauschen.

Im Wembley-Stadion sahen 80.000 Zuschauer nach einer eher langweiligen erste Hälfte eine wahre Torflut in einer denkwürdigen zweiten.  Mit sechs Treffern zwischen der 52. und 87. Minute. Nach 67 Minuten führte Deutschland 2:0, beide Tore machte Englands Innenverteidiger Harry Maguire, der bei Manchester United nur noch zweite Wahl ist, mit seinen Fehlern möglich. England traf danach erstmals in dieser Gruppe aus dem Spiel heraus. Zunächst durch Linksverteidiger Luke Shaw, dann durch Joker Mason Mount. Als Kapitän Harry Kane in der  83. Minute einen Elfmeter verwandelte, schien Englands erster Sieg nahe zu sein. Doch ein Patzer von Tormann Nick Pope ermöglichte Chelsea-Legionär Kai Havertz mit seinem zweiten Treffer den Ausgleich zum 3:3.

„Ein 2:0 darf man nicht mehr hergeben, insgesamt war es aber doch ein Schritt nach vorne, auch weil wir den Rückstand nochmals aufholten“, urteilte Deutschlands Teamchef Hansi Flick, der Thomas Müller zu Beginn auf der Bank ließ, ihn erst nach 77 Minuten für den starken Jamal Musiala einwechselte, „von vielen Dinge war ich positiv überrascht!“ Das Massenblatt „Bild“ schrieb hingegen von WM-Sorgen nach dem Wembley-Wahnsinn.

Foto: Twitter.

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