Fußball

Lebenszeichen von Kainz in Köln sorgte nach Bayerns Gala für Ärger bei Neuer

David Alaba blieb der einzige österreichische Teamlegionär, der am Sonntag ein Erfolgserlebnis feiern konnte. Er verteidigte mit Bayern München durch eine 4:1 (3:0)-Gala beim 1.FC Köln souverän die Tabellenführung. Zwischen der dritten und zwölften Minute sorgten Robert Lewandowski, Kingsley Coman und Serge Gnabry für eine komfortable 3:0-Führung. So stand es auch, damals bei Köln Florian Kainz nach 28 Minuten eingewechselt wurde. Wirklich keine gute Gelegenheit, in ein bereits verlorenes Match zu kommen, um positiv auf sich aufmerksam zu machen. Vor allem bei einem Trainer wie Markus Gisdol, von dem man weiß, dass er von Österreichern sehr wenig hält. Louis Schaub weiß davon ein Lied zu singen. Aber Kainz gelang es doch, ein kräftiges Lebenzeichen abzugeben, obwohl bei ihm im Sommer die Zeichen ähnlich auf Abschied aus der Domstadt stehen wie bei Schaub im Dezember.

Kainz legte perfekt das Kölner Ehrentor nach 70 Minuten, kurz nach Bayerns viertem Treffer, auf, danach Jhon Cordoba und Anthony Modest die Chancen, Köln noch heranzubringen. Und indirekt sorgte das Lebenszeichen von Kainz, gegen den sich Frankreichs Weltmeister  Benjamin Pavard oft nur durch Fouls helfen konnte und daher auch Gelb bekam,  trotz klarem Sieg für Ärger bei Bayerns Kapitän im Tor, Manuel Neuer (Bild oben): „Wir hätten zehn Tore schießen können“, lederte er nachher gegen die Mitspieler trotz der Gala in der ersten Hälfte, „aber nachher auch sechs bekommen können. Das darf uns eigentlich nicht passieren“.  Neuer verhinderte, dass Kainz auf drei Assists statt auf einen kam. 50.000 Kölner Fans bejubelten die Verlierer in ihren roten Karnevalsdressen.

Michael Gregoritsch wartet nach seinem starken Einstand bei Schalke im Jänner mit je einem Tor und Assist zum 2:0 gegen Mönchengladbach auf einen ähnlich starken Auftritt. Mit der Nullnummer in Mainz, bei der auch Alessandro Schöpf durchspielte,  blieb Schalke  schon vier Runden ohne Sieg, in denen nur ein Tor gelang, Das reicht nicht im Rennen um die Champions League-Plätze, auf die jetzt sechs Punkte fehlen. Karim Onisiwo kam in 26 Minuten nicht dazu, als Joker Akzente zu setzen. Eine Runde zuvor war ihm dies beim 3:1 in Berlin in der Hälfte dieser Zeit besser gelungen. Aber immer kann das nicht gelingen.

Schlecht endete für Valentino Lazaro in London das erste Match, bei dem  er zu  Newcastles Startelf in der Premiere League gehörte: Gegen Arsenal setzte es ein 0:4 (0:2)-Debakel. Trainer Steve Bruce holte Lazaro nach 74 Minuten vom Rasen. Da stand es nur 0:2. Die letzten zwei Treffer von Arsenal fielen erst in der Nachspielzeit.

Foto: © FC Bayern Media.

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