Fußball

Leider: Für Salzburg war mehr als das 0:0, das zum Aufstieg nicht reichte, möglich

Der FC Salzburg blieb auch im zweiten Gruppenspiel der Klub-WM ungeschlagen, verpasste aber vor 16.000 Zuschauern bei 32 Grad im Glutofen des Audi Field von Washington mit dem 0:0 gegen Al Hilal aus Saudiarabien, das man nicht schlecht reden darf, den Aufstieg ins Achtelfinale, in dem Juventus oder Manchester City der Gegner wäre. Vor dem Spiel hätte Trainer Thomas Letsch ein Unentschieden des Außenseiters wahrscheinich „unterschrieben“, nachher trauerte er zwei Punkt nach. Weil der zur zweiten Hälfte eingewechselte Schwede John Mellberg nach drei Minuten der zweiten Hälfte den Matchball vergab. Er ließ nach einer Ecke von Oskar Gloukh den Matchball aus, scheiterte aus kurzer Distanz an Tormann Bono. So betrachtet ließ Salzburg zwei Punkte liegen, verlor dadurch die Tabellenführung wegen der um einen Treffer schlechteren Tordifferenz an Real Madrid, braucht wahrscheinlich Freitag in Philadelphia gegen Reals Startruppe das, was Hilal gelang, um weiterzukommen: ein Unentschieden! Real Madrid verlor beim 3:1 (2:0) gegen Pachuca in Cahrlotte Inneverteidiger Raul Asencio schon nach sieben Minuten, weil er nach Torraub die rote Karte sah, daher auch gegen Salzburg fehlen wird. Mit zehn Mann bewies Real seine Klasse.

Bei Salzburg gab es gegenüber dem Startsieg gegen Pachuca zwei Änderungen: Im Mittelfeld begann Mamady Diambou statt des angeschlagenen Valentin Sulzbacher, vorne Karim Onisiwo statt Petar Ratkov. Onisiwo zwang in Salzburgs guten Startminuten Bono zu einer starken Reaktion, um den Rückstand zu verhindern, aber nach zehn Minuten kontrollierte und beherrschte Hilal das Geschehen, waren Stefan Lainer und Kapitän Mads Bistrup vorwiegend mit Defensivaufgaben beschäftigt (Bild). Weil Salzburg in Ballbesitz zu viele Fehler machte, dadurch zurückgedrängt wurde. Trotz klarer Dominanz von al Hilal musste Tormann Christian Zawieschitzky anders als beim 2:1 gegen Pachuca bis zur Pause keinen schweren Ball halten. Al Hilal flankte zwar oft in Salzburgs Strafraum, konnte trotz klarer Überlegenheit keine klaren Chancen kreieren, daher kam der 18 jährige Zwieschitzky in seinem zweiten Spiel schon zum ersten „zu null“. In der zweiten Hälfte war es mit der Dominanz von al Hilal vorbei, Salzburg hatte im Finish mehr im Tank, ohne dies nützen zu können.

Bemerkenswert: Diambou wurde zur Pause nach gelber Karte wegen „Rotgefahr“ durch Mellberg ersetzt, der Japaner Sota Kitano feierte als Nachfolger von Onisiwo sein Debüt, in der letzten Viertelstunde kam es zum ersten Einsatz von Maurits Kjaergaard nach 238 Tagen Verletzungspause. Irgendwie gelang es dem Dänen, das Spiel rasch an sich zu reißen.

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