Fußball

Luzern wartet bis 31. August auf Louis Schaub

Auch in der Schweiz startet am Samstag die Punktejagd. Der Schlager zum Auftakt: Cupsieger Luzern empfängt Meister Young Boys Bern. Dabei ist einer der vier österreichischen Legionäre in der Super League im Einsatz: Verteidiger Patrick Farkas, der eine neue Herausforderung suchte, weil es sich bei Red Bull Salzburg für einen Startplatz nicht mehr ausging. Weitere Neue bei Luzern sind Ex-Bayern-Abwehrspieler Holger Badstuber, der zuletzt aber nur noch in der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart zum Einsatz kam, der 35 jährige Christian Gentner von Union Berlin, ein zentraler Mittelfeldspieler mit mehr als 400 Einsätzen in der deutschen Bundesliga und  Samuele Campo, Mittelfeldspieler von Zweitligist Darmstadt 98. Damit sind aber die Aktivitäten von Sportchef Remo Meyer noch nicht beendet. Er kündigte weitere zwei Zugänge an. Auf einen Österreicher will Luzern bis zum letzten Tag der Transferzeit am 31. August warten: Auf Louis Schaub, letzte Saison der überragende Spieler bei Luzern jetzt mit dem 1. FC Köln im Trainingslager in Donaueschingen. Trainer Fabio Celestini: „Schaub passt perfekt zu uns, ich hoffe, wir sind auch perfekt für Schaub!“

Schaub, seit eineinhalb Jahren wieder im Kölner Kader, letzten Sonntag erstmals im Einsatz, gestand im Interview mit dem Kölner „Express“ verliebt in den Klub, bei dem er bis 2022 unter Vertrag steht, zu sein. Er habe immer wieder auf die Rückkehr gehofft, auch wenn die Saison in Luzern wahrscheinlich die bisher beste in seiner Karriere war: „Ich will dem Trainer zeigen, das ich ein Spieler sein kann, der dem FC Köln hilft.“ Das Luzerner Interesse spiele für ihn derzeit keine Rolle: „Wenn ich die Chance auf die deutsche Bundesliga habe, braucht es keine Alternativen!“ Sein erster Eindruck von dem neuen Trainer Steffen Baumgart sei super gewesen: „Ich finde gut, dass er richtig viel coacht!“  Das tut Baumgart über 90 Minuten richtig lautstark. Dass Schaub dies wirklich taugt, wäre völlig neu bei ihm.  Baumgart verprach Schaub eine faire Chance. Abwarten wie sich die entwickelt.

Die anderen Österreicher in der Schweiz: Heinz Lindner als Numemr eins im Tor des FC Basel, der Sonntag beim Aufsteiger Grasshoppers Zprich gastiert. Wo der 32 jährige Vorarlberger Georg Margreitter, der ebenso wie der Neo-Austrianer Lukas Mühl beim 1.FC Nürnberg keinen neuen Vertrag erhielt, der neue Abwehrchef sein soll. Lindner gewann  mit Basel Donnerstag in dere Qualifikation zur C onference League im St.Jakob-Stadion gegen Partizan Belgrad 3:0. Fabian Schubert ist die neue Hoffnung des FC St. Gallen auf Tore. Letzte Saison erzielte der 26 jährige bei Blau-Weiß Linz 33 und lieferte elf Assists. Eine ähnliche Bilanz bei St.Gallen unter Salzburgs Ex-Trainer Peter Zeidler und er wäre ein Volltreffer. Schubert folgt auf Junior Adamu, den Salzburg nach einem halben Jahr bei St. Gallen wieder zurückbeorderte.

 

Foto: FC Luzern.

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