Fußball

Markovic als erster „Erfolg“ für neuen Austria-Sportchef Zorn! Kontinuität bei WSG Tirol

Zwei Tage vor dem schwierigen Saisonstart beim Winterkönig Red Bull Salzburg gab es den ersten „Erfolg“ für Austrias neuen Sportchef Tomas Zorn, der erst Donnerstagvormittag offiziell vorgestellt wird: Die Vertragsverlängerung mit U 21-Vizeweltmeister Vasilje Markovic passierte offiziell am vierten Tag seiner Ära. Das passt zum vor seiner Zeit verkündeten Austria-Weg: Der kampfstarke Mittelfeldmotor kommt aus der eigenen Akademie, war U 16- und U 18-Meister, überzeugte in Katar bei der Weltmeisterschaft, wurde von Trainer Stephan Helm Ende Jänner mit ins Trainingslager des Bundesligakaders genommen. Es gab konkrete Anfragen um Markovic, doch der unterschrieb einen Vertrag bis 2028. Den hatte Ifeany Ndukwe schon lange vor der WM unterschrieben, doch die Austria erfüllte dem Innenverteidiger den Wunschtraum des Transfers zu England Meister Liverpool, um schnelles Geld zu machen. Beim dritten violetten U 21-Vizeweltmeister, Hasan Deshisku, sieht es nicht nach einer Zukunft bei Austria aus. Seine Mutter hat offenbar anderes Pläne als einen Profivertrag bei Austria zu unterschreiben.

Die außerordentliche Pressekonferenz von WSG Tirol drehte sich nicht um einen Sponsorvertrag, sondern um die Vertragsverlängerung mit Trainer Philipp Semlic nach zwei Jahren und Sportchef Stefan Köck nach zwölf, die Präsidentin Diana Langes-Swarovski zufrieden verkündete (Bild). Auf so eine lange Amtszeit wie Köck, der in der Regionalliga begann, wird kein anderer Sportchef in der Bundesliga kommen. Die Entwicklung von Tirols einzigem Bundesligaklub, der im Innsbrucker Tivoli-Stadion einen schwierigen und teuren Standort hat, zeigt durchaus nach oben, die Chance, in der kommenden Saison die Heimspiele in der wahren „Heimat“ Wattens bestreiten zu können,  würde einen weiteren Impuls am Weg nach oben bedeuten. Auf die Nachricht, dass Semlic  trotz anderer Angebote  bleibt, reagierten die Spieler vor dem Training in der Kabine mit Applaus. Das beweist, wie gut der Steirer in Tirol ankommt, weil er sich mit dem Verein identifiziert. „Beide Entscheidungen stehen für Stabilität, Verantwortung und unseren Anspruch, WSG Tirol mit klaren Werten und Zielen weiterzuentwickeln“, erklärte die Präsidentin. Fakt ist aber auch, dass der Lokalrivale Wacker Innsbruck die Nummer eins bei den Fans ist, nächste Saison bereits in der zweiten Liga spielen wird, wenn nichts Unvorhergesehenes passiert.

Eine Neuigkeit beim GAK: Er hat seit Dienstag einen Präsidenten. Rene Ziesler, bislang Obmann, wurde nach Statutenänderung auf der Generalversammlung für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt.

 

Foto: WSG Tirol.

2

Meist gelesen

Nach oben