Fußball

Österreich in Topf zwei: Damit ist auch WM-Traumlos möglich!

Gute Nachricht für Österreich zehn Tage vor der Auslosung der WM-Endrunde 2026 im John F. Kennedy-Center von Washington, bei der Teamchef Ralf Rangnick und Geschäftsführer Bernhard Neuhold am 5. Dezember vor Ort sein werden: Die FIFA setzte David Alaba & Co gemäß der November-Weltrangliste in Topf zwei, da es bei der bisherigen Variante blieb, die sechs Gewinner des Playoff-Turniers dem vierten und  letzten Topf, in dem auch Jordanien, Kap Verde, Ghana, Curacao, Haiti und Neuseeland sind, zuzuordnen. Das betrifft auch Italien, falls sich die Italiener im März in ihrer Play-off-Gruppe gegen Nordirland, Wales und Bosnien durchsetzen. In der Weltrangliste liegt Italien als Zwölfter vor zwölf Plätze vor Österreich.

Österreich kann damit in seiner Gruppe nicht auf Kroatien, Marokko, Kolumbien, Uruguay, Schweden, Japan, Senegal, den Iran, Südkorea, Ecuador und Australien treffen. Die möglichen Gegner aus Topf drei sind Norwegen, Panama. Ägypten, Algerien, Schottland, Paraguay, Tunesien, Elfenbeinküste, WM-Neuling Usbekistan, Katar, Saudi-Arabien und Südafrika. Die Einteilung in Topf zwei hat Österreichs Chancen, die Vorrunde zu überstehen, sicher etwas verbessert. Zumal es auch die Einschränkung gibt, dass nur zwei europäische Nationen in einer Gruppe sein dürfen. In Topf eins sind außer den Veranstaltern USA, Kanada und Mexiko noch Spanien, Argentinien, England, Brasilien, Portugal, Holland, Belgien und Deutschland. Eine theoretisch mögliches Traumlos für Österreich wäre eine Gruppe mit den USA, Usbekistan und Kap Verde.

Europameister Spanien und Titelverteidiger Argentinien kamen als die ersten zwei der Weltrangliste in je einen Pfad, ebenso der Dritte und Vierte, England und Frankreich. Das heißt; Spanien und Argentinien können erst im Finale aufeinandertreffen, auf England und Frankreich erst im Semifinale. Fix ist auch, dass Cristiano Ronaldo wegen seiner ersten roten Karte in  seinem 226. Länderspiel kein WM-Spiel verpassen wird: Portugals Kapitän wurde für die Tätlichkit beim 1:2 gegen Irland zwar für drei Spiele gesperrt, aber zwei wurden auf Bewährung für ein Jahr ausgesetzt. Die unbedingte Sperre betraf somit nur das letzte Qualifikationsspiel gegen Armenien.

Foto: APA.

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