Fußball

Paris schockte Barcelona! Punkt für Hütter, Sabitzer „man of the match“

Auch ohne Ousmane Dembele, Abwehrchef Marquinhos, Khvacha Kvaratskhelia und Jungstar Desiree Doue war Titelverteidiger Paris St. Germain gut genug, um beim FC Barcelona im Spitzenduell nach 0:1-Rückstand 2:1 (1:1) zu gewinnen. Das Siegestor fiel erst in letzter Minute durch den portugiesischen Joker Goncalo Ramos, als Barcelona zu viel riskierte, um noch den Prestigeerfolg zu feiern. Es zeigte sich wieder einmal, dass bei Barcelona die Defensivabteilung nicht die Qualitäten besitzt wie die in der Offensive. Trainer Hansi Flick verzichtete sogar bis zur 72. Minute auf Torjäger Robert Lwandowski. Wahrscheinlich hätte der Pole eine der Möglichkeiten, die Barcelona ohne ihn nach der Pause zur 2:1-Führung hatte, genutzt.

Barcelona ging durch Ferran Torres nach 19 Minuten in Führung, die Vorarbeit leistete Marcus Rashford. Praktisch aus dem Nichts kam in der 38. Minute der Ausgleich: Der 19 jährige Mittelfeldspieler Senny Mayulu verwertete einen Pass von Linksverteidiger Nuno Mendes, des Gegenspielers von Lamine Yamal, der zum „man of the match“ gewählt wurde. Obwohl Yamal gute Szenen hatte. Mayulus älterer Bruder Fally spielte in Österreich bei Blau Weiß Linz, Rapid und Sturm Graz, der jüngere Senny ist viel besser.

So wie Dienstag Bayern München, Real Madrid und Inter Maiand feierten Mittwoch Paris, Arsenal (2:0 gegen Olympiakos), und Aserbaidschan-Meister Qarabag Agdam den zweiten Sieg. Auf das 3:2 in Lissabon gegen Benfica folgte in Baku ein 2:0-Heimsieg gegen den FC Kopenhagen. Qarabag ist Sechster, Liverpool liegt nur auf Rang 17. Nach zwei von acht Runden zwar nur eine Momentaufnahme, aber eine bemerkenswerte. Ebenso wie die lange Amtszeit von Qarabag-Trainer Gurban Gurbanov: Er ist bereits 17 Jahre im Amt. Für Adi Hütter zählt das 2:2 (1:1) mit dem AS Monaco gegen Manchester City wie ein Sieg. Erling Haaland brachte die Citizens zweimal in Führung, nach dem 0:1 glich zwei Minuten später der Holländer Jordan Teze aus. Vor der Pause köpfte der Norweger noch das 1:2, auf das 2:2 musste Hütter bis zur 90. Minute warten. Dann verwertete Abwehrchef Eric Dier einen an ihm verschuldeten Elfmeter. In der siebenminütigen Nachspielzeit hielt Monaco den Punkt, bei dem Glück dabei war. Denn Phil Foden und Tiijani Reijnders trafen nur Aluminium.

Den erwarteten Sieg gab es für Marcel Sabitzer und Borussia Dortmund mit dem 4:1 (1:0) gegen Athetic Bilbao. Einen Schuss von Sabitzer fälschte Torjäger Serhou Guirassy zum 3:1 ab. Aber nicht deshalb wurde der Fixstarter in Österreichs Nationalteam als „man of the match“ ausgezeichnet, sondern weil er als zentraler Mittelfeldspieler am auffälligsten war. „Man of the match“ wurde auch Ex-Sturm-Torjäger Rasmus Höjlund: Er erzielte beide Tore zum 2:1-Heimsieg von Napoli gegen Sporting Lissabon mit dem Ex-Admiraner Morten Hjulmand. Den höchsten Auswärtssieg feierte Newcastle mit 4:0 (2:0) bei Belgiens Meister Union St. Gilloise, bei dem Raul Florucz gesperrt fehlte. Zur Führung bezwang der Deutsche Dirk Woltemade Ex-Sturm-Tormann Kjell Scherpen mit der Ferse.

Foto: UEFA.

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