Fußball

Rapid wartet zufrieden auf den neuen Sportdirektor

Sieben starke Minuten der Kreativabteilung mit Thomas Murg (Bild oben)  und Christoph Knasmüllner reichten Rapid zum dritten Sieg in der dritten Runde der Qualfikationsgruppe und zu fünf Punkten Vorsprung auf den Verlierer Mattersburg: Aber das 2:1 (0:0) war wirklich nicht das Gelbe vom Ei, was auch Trainer Didi Kühbauer bei aller Zufriedenheit, das Ziel erreicht zu haben, nachher wusste.  Irgendwie wirkt alles irgendwie auf Sparflamme. Das Allianz-Stadion mit 12.300 Zuschauern nicht einmal zur Hälfte gefüllt. Das wird aber der beste Besuch der Runde bleiben. Der Fanblock feierte in der zweiten Hälfte mit Sprechchören und einem Transparent den Ex-Rapidler Stefan Kulovits, der Freitag im Training von Sandhausen einen Wadenbeinbruch, die gefühlt 50. schwerste Verletzung seiner Karriere erlitt. Das sagt auch etwas. Die Siege in der Qualifikationsrunde gelten als Selbstverständlichkeit, die nicht aus der Reserve locken können. Nur das Cupfinale am 1. Mai in Klagenfurt  zählt, für das Rapid Samstag schon 5000 Karten verkaufte. Aber mit einer Leistung wie gegen Mattersburg wird im Endspiel gegen Salzburg nichts zu holen sein. Das steht außer Zweifel.

Auch die Mannschaft schien schon den 1. Mai im Hinterkopf zu haben. Bis zum Pausenpfiff war es Schlafwagenfußball, der zu sehen war. Als Rapid zu Beginn der zweiten Hälfte etwas das Tempo anzog, bedeutete das die Entscheidung. Zunächst Murg zu dem bis zur Pause fast unsichtbaren Knasmüllner, dann umgekehrt. Knasmüller konnte diesmal anders als eine Woche zuvor bei seinen zwei Hoppalas in Innsbruck aus kurzer Distanz treffen. So fielen die zwei Treffer, bei denen der Ex-Austrianer Tino Casali, der im Tor von Mattersburg statt des verletzten Markus Kuster sein Bundesligadebüt feierte, keine Chance hatte. Aber Rapid versäumte nachzusetzen, ließ fahrlässig Kontermöglichkeiten in Überzahl ungenutzt statt das dritte Tor zu erzielen. So kassierte sozusagen als Bestrafung der unsicher wirkende Richard Strebinger nach 89 Minuten das erste Tor in der Qualifikationsrunde. Der neue Stürmer Aliou Badji? Drei gute Aktionen in 90 Minuten werden auf Dauer nicht reichen.

Am Rande hört man, dass mit Andi Kamper ein langjähriges Präsidiumsmitglied amtsmüde ist, sich nach der Generalversammlung im November zurückziehen will. Und  sich die Chefetage zur richtigen Ansicht durchringen konnte, mit der Bestellung des Nachfolgers von Fredy Bickel als Sportchef für die neue Saison nicht bis November zu warten, bis Michael Krammers Nachfolger als Präsident gewählt wurde. Weil jetzt die entscheidende und wichtigste Zeit ist, die Weichen für die Zukunft, sprich nächste Saison, zu stellen. Bleibt abzuwarten, ob wie seit März erwartet die Wahl auf Ex-Trainer Zoran „Zoki“ Barisic fällt. Überraschungen sind in Hütteldorf nie ausgeschlossen.

Ein Rapid-Wunschstürmer für kommende Saison sorgte dafür, dass Admira die rote Laterne in der Qualifikationsrunde abgeben konnte: Sasa Kalajdzic erzielte beim 3:1 bei Wacker Innsbruck das erste und zweite Tor der Südstädter. Daher sind die Tiroler Letzter. Auch Hartbergs Talfahrt geht weiter: Daheim nach einem Last Minute-Tor 0:1 (0:0) gegen Altach. Bei den Vorarlberger gibt´s den Trainereffekt: Noch keine Niederlage mit dem Holländer Alex Pastoor.

 

 

Foto: © red_ring_shots.

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