Fußball

Rapids Leistungen verlangen Debüt von Ballo! Der Referee bürgt für Hektik

Bleibt nach dem doch peinlichen Scheitern der Austria in Kapfenberg der Zweitligist Floridsdorfer AC der einzige Wiener Klub im Uniqa-Cup? Das entscheidet sich Donnerstag Abend in der Südstadt, wo Rapid im einzigen Bundesliga-Duell der zweiten Runde auf die Admira trifft. Die eineinhalb Wochen zuvor in der Bundesliga gegen Grün-Weiß im Allianz-Stadion ein 0:1 zur Pause in ein 2:1 verwandelte. Durch einen Freistoß von Roman Kerschbaum und Stephan Zwierschitz (Bild oben links), der im Finish nach einem Eckball traf. Das Tor wurde zunächst wegen Abseits nicht, aber nach einer Überprüfung durch den Video Assistant Referee doch. Es war daher ein Jubeltag für die Admira und ihren Trainer mit Rapid-Vergangenheit, Andi Herzog. Eine Neuauflage am Donnerstag? „Rapid ist Favorit“, behauptet Herzog trotz der Negativserie seines Ex-Klubs.

Sicher werden die Rapid-Fan in der Südstadt wieder ihre Transparente gegen den Video Assistant Referee zeigen. Erst recht nach der VAR-Fehlentscheidung gegen Rapid am Sonntag beim 0:2 in Salzburg, die höchstwahrscheinlich ein 0:0 verhinderte.  Wenn es die vierte grün-weiße Niederlage hintereinander setzt, dann wäre das dramatisch. Weil der Cup in Wahrheit die einzige Chance für den Rekordmeister bedeutet, diese Saison vielleicht einen Titel zu gewinnen. In der Bundesliga wird dies unmöglich sein, erst recht in der Europa League. Bleibt nur der österreichische Cup, wenn es etwas Losglück gibt. Letzte Saison verabschiedete sich Rapid im Achtelfinale mit einem 2:6-Debakel in Salzburg.

Trainer Didi Kühbauer vermeldete Dienstag außer den Langzeitausfällen nur Tormann Richard Strebinger und Lion Schuster als verletzt. Also müsste in der  Südstadt Robert Ljubicic anders als bei den letzten drei Niederlagen beginnen können: „Das wird ein Spiel, in dem alles gefragt sein wird“, prophezeite Kühbauer. Die Leistungen der letzten Partien, genauer sagt die spielerischen Probleme, verlangen eigentlich geradezu nach dem ersten Spiel von Chelsea-Leihgabe Thierno Ballo im Rapid-Dress, der gegen Genk und in Salzburg nur aufwärmen durfte.  Schnell und technisch stark ist er ja. Warum also nicht? Einer, der fest an Rapid glaubt, ist zwei Wochen nach seinem Wechsel von Admira nach Hütteldorf Emanuel Aiwu. Die Rückkehr in die Südstadt wird für ihn sicher emotionell: „Wenn wir unsere Stärken auf den Platz bringen, dann kann nur Rapid aufsteigen“, prophezeite er.

Anders als in der Bundesliga hat die Admira im Cup gegen Rapid eine positive Bilanz. Von 17 Duellen neun gewonnen, letztmals am 10. Februar 2016 im Happel-Stadion 1:0. Durch ein Tor von Ex-Rapidler Lukas Grozurek, der aktuell in Georgien bei Dinamo Batumi spielt, drei Minuten vor Schuss. Von den damaligen Siegern sind Donnerstag Zwierschitz, Thomas Ebner und Ex-Rapidler Dominik Starkl dabei, von den Verlierern steht nur Kapitän Max Hofmann für die Revanche zur Verfügung. Es könnte eine hektische Partie werden. Dafür bürgt schon der Referee. Bei Manfred Schüttengruber gibt es kein Spiel, das ohne Aufregung über die Bühne geht. Zudem war bei Admiras 2:1 im Allianz-Stadion der VAR, der mithilfe der kalibrierten Linie erkannte, dass der Siegestreffer von Zwierschitz korrekt war.

Mittwoch scheiterte ein Klub aus der Bundesliga. Für Titelverteidiger Red Bull Salzburg war das 8:0 (4:0) gegen Kalsdorf eine bessere Trainingseinheit, bei der auch Innenverteidiger Bryan Okoh, ein Schweizer U 21-Teamspieler, sowie der dänische Youngster Maurits Kjaergaard je ein Tor erzielten.  Sturm Graz konnte es sich beim 4:0 (1:0) in Hohenems leisten, Stützen wie Jon Gorenc Stankovic, Otar Kiteishvili, Jakob Jantscher oder Kelvin Yeboah nur als Teilzeitkräfte in Kurzarbeit einzusetzen. WSG Tirol verspielte bei Zweitligist GAK innerhalb von drei Minuten eine 2:0-Führung, für die Entscheidung sorgten mit Alex Ranacher und Renny Smith zwei Joker in den letzten 18 Minuten. Die größte Mühe hatte Austria Klagenfurt im Pongau gegen St. Johann. Bis zur 76. Minute lagen die Kärntner 0:1 zurück, das Tor zum Aufstieg fiel erst nach zwei Minuten der Verlängerung durch Markus Pink.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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