Fußball

Sperre von Manchester City aufgehoben: Jetzt macht Guardiola Ernst mit Alaba

Der Optimismus von Manchester Citys Trainerstar Pep Guardiola (Bild oben), dass die von der UEFA verhängte Europacup-Sperre bis 2022 nicht halten werde, bestand offenbar völlig zu Recht: Der Internationale Sportgerichtshof CAS hob Montag in Lausanne die Sperre auf, reduzierte die Geldstrafe von 30 auf zehn Millionen Euro. Die kann der reiche, aus Abu Dhabi dirigierte Scheich-Klub, aus der Portokasse zahlen. Das Urteil bedeutet auch: Guarduola kann nächste Saison den dritten Anlauf zum Triumph in der Champions League starten. Zum ersten mit österreichischer Beteiligung, die David Alaba heißen soll.

Der Sportgerichtshof fand, die meisten der Vorwürfe der UEFA, wonach in Wahrheit die meisten Zahlungen der Präsident und Hauptanteilseigner,  Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyvari, höchstpersönlich geleistet habe und nicht wie von City behauptet Hauptsponsor Etihad Airways, womit ein schwerer Verstoß gegen das Financial Fairplay vorliege, seien auf Grund der Fünfjahresfrist bereits verjährt. Und die verbliebenen würden weder eine Europacupsperre noch die Geldstrafe von 30 Millionen rechtfertigen. Aus dem ersten wirklich harten UEFA-Urteil gegen einen europäischen Spitzenklub wurde somit ein mildes. Manchester City steht im Achtelfinale der laufenden Champions League, hat das Hinspiel bei Real Madrid im Bernabeu-Stadion 2:1 gewonnen, würde beim Finalturnier in Lissabon in der Runde der letzten acht auf den Sieger aus Juventus gegen Olympique Lyon (erstes spiel 0:1) treffen. Wenn die „Citizens“ ins Semifinale kommen, könnte Bayern mit Alaba der Gegner sein.

Alaba wird das Urteil in Marbella, wo er urlaubt, vernommen haben. Jetzt hat sein neuer Berater Pini Zahavi, der gemeinsam mit Alabas Vater George über die vorzeitige Verlängerung des bis 2021 laufenden Vertrags zu deutlich verbesserten Millionenbezügen mit den Bayern-Bossen pokert, einen größeren „Trumpf“ als bisher in der Hand. Guardiola will Alaba unbedingt, er hat ihn bereits in seiner Bayern-Ära als Innenverteidiger eingesetzt. Die von Bayern aufgerufene Transfersumme für den 28 jährigen Wiener zwischen 60 und 80 Millionen wird für Manchester City sicher kein Problem sein.

 

Foto: Manchester City .

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