Fußball

Thomas Silberberger soll Blau Weiß Linz retten!

Donnerstag ist Thomas Silberberger als „Sky“-Experte bei der Conference League im Einsatz. Wird das der letzte Auftritt des 52 jährigen Tirolers in dieser Funktion? Denn der aktuelle Trainer von Admira/Wacker (Bil), dem Zweiten der zweiten Liga, ist Topkandidat für den Trainerjob bei Blau Weiß Linz, soll den Letzten der Bundesliga vor dem Abstieg retten. Silberberger, der elf Jahre den WSG Tirol trainierte, ihn in die Bundesliga brachte und dort hielt, einmal sogar die Meistergruppe erreichte, wäre auch an einem Comeback in der Bundesliga interessiert. Mit Admira scheiterte er letzte Saison im Aufstiegsduell gegen Ried, im zweiten Anlauf sind die Aufstiegschancen bei einem Punkt Rückstand  intakt. Allerdings machen Meldungen von finanziellen Problemen der Südstädter nach dem Rückzug des Hauptsponsors „Flyeralarm“ die Runde. Bau Weiß-Sportchef Christoph Schösswendter redete in den letzten Tagen auch mit Michael Wimmer, dem ehemaligen Trainer von Austria Wien. Dem war das Angebot aber nicht lukrativ genug, daher bleibt er beim deutschen Drittligisten Jahn Regensburg.

Bei Meister Sturm Graz gab es einen bemerkenswerten Transfer: Sportchef Michael Parensen holte nach eineinhalb Jahren Außenverteidiger Jusuf Gazbegovic zurück. Der 25 jährige Bosnier war im Witetr 2024 zum 1. FC Kökn gewechselt, konnte sich aber dort nicht durchsetzen. Mit Sturm war er je zweimal Meister und Cupsieger, mit ihm kehrt ein Publikumsliebling zurück. Vorerst auf Leihbasis bis Sommer. Trainer Jürgen Säumel hatte zuletzt bemerkt, dass auf den Außenverteidiger-Positionen Handungsbedarf besteht. Parensen reagierte darauf. Gazibegovic kann sowohl renchts als auch links spielen. Ob das etwas im „Machtkampf“ zwischen Trainer umd Sportchef bedeutet?

Nichts konkretes ergab Dienstag die Aussprache bei der Austria zwischen Sportchef Michael Wagner und Trainer Stephan Helm. Auch keinen Hinweis darauf, dass es bald Gespräche mit Helm über eine Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Vertrags mit Helm geben wird. Austrias Sieg gegen Sturm dürfte die Gespräche über andere Kandidaten, etwa Cem Sekerlioglu von St. Pölten, etwas „eingebremst“ haben. Präsident Kurt Gollowitzer will sich in die Trainerfrage nicht einmischen: „Dafür ist der Sportchef da!“ Er wartet ab, ob Freitag auf der Generalversammlung der AG-Aktionäre der von Jürgen Werners Investorengruppe WTF als neuer Spottvorstand vorgeschlagenen Deutsche Tomas Zorn die Mehrheit bekommt.

Foto: ÖFBL/Alexander Künzel.

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