Fußball

VAR verhinderte Baumgartner-Schock: Bayern München im Semifinale

Der Österreicher, der Mittwochabend im deutschen Pokalschlager am kürzesten spielte, war der Einzige, der am Ende jubeln konnte: Konrad Laimer kam mit Bayern München durch ein 2:0 (0:0) gegen RB Leipzig mit Nicolas Seiwald, Xaver Schlager und Christoph Baumgartner ins Semifinale. Laimer kam erst in der 69. Minute auf den Rasen, da stand es nach zwei Toren innerhalb von drei Minuten schon 2:0. Damit steht Bayern erstmals seit der Saison 2019/20 wieder unter den letzten Vier des Pokals, haben weiterhin die Chance auf drei Titel. Dazu brauchten sie aber auch das Glück des Tüchtigen.

Fast hätte Baumgartner schon in der vierten Runde Bayern geschockt, als er Manuel Neuer keine Chance ließ, ins lange Eck traf. Doch Leipzigs Führung wurde vom VAR kassiert: Baumgartner stand mit einer Fußspitze im Abseits. Ganz knapp, aber doch. Und dann gab´s noch Schiedsrichthilfe für Bayern wie schon am Sonntag davor beim 5;1-Kantersieg gegen Hoffenheim: Nach 27 Minuten traf Bayerns Verteidiger Josip Stanisic Leipzigs Norweger Antonio Nusa an der Strafraumgrenze klar am Knie. Referee Daniel Siebert entschied jedoch nicht auf Foul, auch der Video-Referee griff nicht ein. Daher gab es nicht den fälligen Elfmeter. Den bekam Bayern nach 64 Minuten, als Leipzgs belgischer Tormann Maarten Vandevoordt, der nur im Pokal spielt, rauslaufen wollte, jedoch ausrutschte. Daher kam Stanisic zum Ball, Vandevoort konnte ihn nur noch legen. Den Elfmeter verwandelte Kane gewohnt sicher verwandelte, sein 39. Tor in dieser Saison. Drei Minuten später traf Luis Diaz nach Pass von Michael Olise. Wenig später kam Laimer für Stanisic,  für Schlager war das Spie nach 78 Minuten beendet.

Nach Abpfiff plauderte er mit Laimer, ein längeres Gespräch ging sich nicht aus, da Schlager zur Dopingkontrolle musste. „Nur Nuancen haben gegen uns entschieden“, meinte er und Baumgartner bei Servus TV, „es fehlte nicht viel. Wenn wir in Führung gehen, wäre es für Bayern noch enger geworden“. Beide klagten auch über unglückliche Pfiffe des Referees, etwa bei der gelben Karte für Stanisic kurz vor Bayerns Führung: „Das hätte auch rot sein können“, fand Baumgartner. Jetzt bleibt der Kampf um einen Champions League-Platz, der Sonntag daheim gegen Wolfsburg weitergeht.

Foto: FC Bayern.

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