Fußball

Vier Spiele in zehn Tagen um die für Rapid wichtigeren Punkte

Vier Spiele in zehn Tagen, das ist die intensivste Zeit in der Bundesliga. Vom Titelrennen ist seit dem 3:0 von Titelverteidiger Red Bull Salzburg bei Rapid keine Rede mehr, nur mehr vom Kampf um Platz zwei zwischen Rapid, dem LASK und Sturm Graz, bei dem Rapid einen Punkt vor den Linzern und drei vor den Grazern liegt. Das Programm ist ziemlich heftig: Rapid Sonntag im Allianz-Stadion gegen Sturm, Mittwoch in Pasching beim LASK, danach zweimal gegen WSG Tirol. Der LASK Sonntag als „Vorspiel“ zum Klagenfurter Cupfinale am 1. Mai in Salzburg, dann gegen Rapid, dann zweimal gegen Sturm. Da wird sich einiges klären. Verständlich, wenn Rapids Trainer Didi Kühbauer von den wichtigeren Spielen und Punkten spricht, um die es jetzt für alle geht: „Uns wirft die Niederlage gegen Salzburg nicht um“, prophezeite er.

Auch wenn im Abwehrzentrum der nach der falschen roten Karte gegen Salzburg gesperrte Innenverteidiger Max Hofmann fehlt, Matto Barac möglicherweise wegen einer Zehenverletzung pausieren muss. „Es wird intensiv, aber wir haben die feinere Klinge“, behauptete Kühbauer. Eine gewagte Prognose nach der spielerischen Nullnummer eine Woche zuvor. Für die feinere Klinge muss mehr einfallen als hohe Bälle auf Ercan Kara, dessen Cut aus dem Salzburg-Spiel durch den Zusammenprall mit Filip Stojkovic genäht wurde, der ebenso wie sein „Kontrahent“ kein Training versäumte. Kühbauer ist kein Mann, der viel auf Statistiken gibt, aber die könnte ihn optimistisch stimmen: In den letzten sieben Spielen gegen Sturm fünf Siege und zwei Unentschieden. Aber vielleicht hat er noch das letzte Duell in Hütteldorf am 22. Jänner zur Eröffnung der Frühjahrssaison in Erinnerung, als Rapid viermal Sturms Tormann Jörg Siebenhandl bezwingen konnte, unter anderem durch Thorsten Schick (Bild oben), 4:1 gewann. Gelingt die Wiederholung?

Sturm ist die einzige Mannschaft aus der Meisterrunde, die in diesem Jahr auswärts noch nicht gewonnen hat. Darum forderte Trainer Christian Ilzer seine Mannschaft auf, etwas  gutzumachen. Nicht nur gegen Rapid. In sieben Auswärtsspielen keinen Sieg gefeiert, das kann nicht der Anspruch der Grazer  sein: „Es ist ein Knistern da, wir sind hoch motiviert“, prophezeite er.  Das trifft sicher auch auf den LASK zu, der im Grunddurchgang beide Spiele gegen Tabellenführer Salzburg verloren hat (1:3, 0:1): „Aber wir konnten die beste Mannschaft Österreichs zweimal voll fordern, mit etwas Glück auch als Salzburg etwas mitnehmen“, behauptet Trainer Dominik Thalhammer. Das  LASK-Programm scheint am Papier etwas schwieriger zu sein als das von Rapid. Etwa brisant wird Sonntag das Duell der Torhüter: Der zuletzt aus dem Teamkader ausgebootete Cican Stankovic, der darüber nicht mehr reden will behauptet, sich nur auf Salzburg zu fokussieren, gegen Alexander Schlager, der bei den ersten drei WM-Qualifikationsspielen zweimal nicht überzeugend wirkte.

Foto: Wien Energie/Gepa.

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