Fußball

Von Hartberg und LASK eingeholt: Austria nicht mehr unter den ersten sechs

So wie den Start in die Saison verpatzte die Wiener Austria auch den in die Rückrunde des Grunddurchgangs. Mit dem 1:2 (0:2) in der Südstadt fiel Violett aus den ersten sechs. Hartberg holte die Austria mit dem ersten Sieg nach sechs Spielen ein wie der LASK mit dem 1:0 (00) im Linzer Derby gegen Blau Weiß, dem vierten Sieg im vierten Spiel unter Didi Kühbauer ohne Gegentor. Die Torsperre bei Keeper Lukas Jungwirth wurde prolongiert. Auf Grund der direkten Duelle, der Siege gegen Austria, liegen Hartberg und der LASK derzeit in der Meistergruppe. Bei Hartberg kann man das schon als Signal werten: Denn in den bisherigen zwölf Runden gab es wegen der Renovierung des Stadions acht Auswärtsspiele, in der Südstadt konnte man auch nicht wirklich von Heimvorteil reden. Samstag gelang dort zum Abschied nach zwei Niederlagen und einem Unentschieden der erste Sieg.

Austria verlor das Spie, weil die Defensive nicht so stabil ist wie in der letzten Saison. Das zeigte sich einmal mehr. Daher lag die Austria schon nach 16 Minuten 0:2 zurück, weil zunächst Tormann Samuel Sahin Radlinger bei einem Eckball des Ex-Austrianers Dominik Prokop patzte, was die Rapid-Leihgabe Dominic Vincze ausnützte. Kurz darauf folgte bei einem Ausschuss von Hartbergs Keeper Tom Hülsmann ein Missverständnis zwischen Aleksandar Dragovic und Reinhold Ranftl, Elias Havel nützte dies zu seinem sechsten Saisontor. Es ehrte Abwehrchef Dragovic, dass er das 2:0 auf seine Kappe nahm und glaubte: „Das hat uns das Genick gebrochen!“

Hartberg nützte, wie Trainer Manfred Schmid feststellte, Austrias Fehler aus. Und ließ danach bei der Überlegenheit der Austria wenig zu. Auch mit der Einwechslung von Kang Hee Lee (Bild) für den erneut diskreten Manprit Sarkaria änderte sich wenig an der Harmlosigkeit in Violett. Das Anschlusstor von Innenverteidiger Philipp Wiesinger fiel nach einem Eckball (75.): „Wir müssen künftig verhindern, einem schnellen Rückstand nachzulaufen.“ Passierte bei den letzten zwei Niederlagen gegen Salzburg und Hartberg. Nächste Runde kommt Schlusslicht GAK, das mit dem 3:1 (1:1) gegen Altach den ersten Sieg feierte, eine Runde früher als letzte Saison. Altachs Trainer Fabio Ingolitsch sass nach fünf gelben Karten auf der Tribüne, ihn vertrat Assistent Atdhe Nuhiu. Ein Eigentor des Altacher „Cuphelden“ Srdjan  Hrstic brachte den GAK nach 50 Minuten auf die Siegestrasse, das erlösende 3:1 von Ramiz Harakate fiel erst in der 95. Minute. Trainer Ferdinand Feldhofer bezeichnete den GAK danach als schlafenden Riesen. Etwas übertrieben.

Der LASK gewann im dritten Anlauf erstmals auswärts das Linzer Derby. Das Goldtor gelang dem amerikanischen Samuel Adeniran, dem Kühbauer bisher den Vorzug gegenüber Max Entrup und  Sasa Kalajdzic gibt, nach seiner sechsminütigen Unterbrechung. Für die der LASK-Fansektor mit Pyrotechnik verantwortlich war. Vielleicht hat´s geholfen. Der Pass zu Adeniran kam von Georges Bello. Eine US-Kombination.

Foto: Gepa/Admiral.

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