Fußball

Yamal ist für Titelverteidiger Paris bereit – aber dennoch hat Barcelona Sorgen!

FC Barcelona gegen Titelverteidiger Paris St. Germain  – besser geht´s nicht. Der Tabellenführer der spanischen La Liga gegen den aus Frankrichs Ligue 1 als Topspiel der zweiten Runde in der Champions League. Barcelona will nur eines: Paris St. Germain den Titel abjagen, zum sechsten Mal den Henkelpott gewinnen. Dafür wurde die Offensive im Sommer noch um den Engländer Marcus Rashford, einer Leihgabe von Manchester United noch verstärkt, der beim 2:1 zum Start in Newcastle beide Tore erzielte. Letzte Saison erzielt Barcelona mit 28 Tore in den acht Spielen der Ligaphase doppelt so viele wie der spätere Königsklassen-Sieger aus Paris, der nur 15 Gegentore kassierte. Barcelona, im Semifinale an Inter Mailand gescheitert, mit einem Spiel weniger hingegen 24.

Einer aus der beeindruckenden Offensivabteilung von Barcelona fällt aber aus: Der Brasilianer Raphinha ist mit einer Obereschenkelverletzung außer Gefecht, im Mittelfeld fehlt mit Gavi ein Stammspieler. Jungstar Lamine Yemal, der diese Saison nicht mehr mit Rückennummer 19 agiert, sondern mit der zehn wie früher Lionel Messi, meldete sich hingegen zurück: Beim 2:1 gegen Real Sociedad ersetzte er nach 58 Minuten Rashford.  Zum Duell zwischen Yamal und „Ballon d´Or“-Gewinner Ousmane Demeble kommt es nicht: Dembele ist zur Reha seines Muskelverletzung in Katar. „Unser Projekt ist nicht zu Ende, wir wollen besser werden, haben Luft nach oben!“, sagt Trainer Hansi Flick nach dem Triple in seiner ersten Saison bei Barcelona zur zweiten Saison. Das soll gegen Paris und Ex-Barcelona-Trainer Luis Enrique, mit dem Barcelona zuletzt vor zehn Jahren die Champions League gewann, gezeigt werden. Auch einer mit Austria-Vergangenheit ist dabei: Heiko Westermann als Assistent von Flick. Er beendete 2017/18 in Wien seine Spielerkarrieere.

Interessant wird das Duell der Torhüter: Barcelona ist auf den 35 jährigen polnischen Routinier Wojciech Szczesny angewiesen. Da Marc Andre ter Stegen, Barcelonas Kapitän, nach einer Rückenoperation bis Jahresende pausieren muss, der eigentlich als sein Nachfolger um 25 Millionen Euro im Sommer vom Lokarivalen Espanyol geholte Joan Garcia sich einer Meniskusoperation unterziehen musste. Szczesny hatte eigentlich schon im Sommer 2024 seine Karriere bei Juventus beendet, wurde aber letzte Saison wegen ter Stegens Verletzung reaktiviert. Für ihn wird es sein 77. Champions League-Spiel, für den 23 jährigen Lucas Chevalier im Paris-Tor sein zwölftes. Zehn absolvierte er noch bei Lille, ehe er im Sommer auf Wunsch von Luis Enrique bei Paris auf den zum Tormann des Jahres gewählten Gianluigi Donnarumma folgte.

Italien Teamkapitän wechselte zu Manchester City, spielt Mittwoch bei Adi Hütters AS Monaco: „Wir können nur positiv überraschen“, glaubt Hütter. Monaco verlor letzten Samstag in der Ligue 1 bei Nachzügler Lorient 1:3,  hatte mit dem 1:4 bei Club Brügge einen miserablen Start in die Champions League. Daher kann bezweifelt werden, ob Monaco der Tormaschine Erling Haaland gewachsen sein wird. Auf Sieg eingestellt ist Marcel Sabitzer mit Borussia Dortmund gegen Athletic Bilbao. Der große Hoffnungsträger ist der Ex-Salzburger Karim Adeyemi, derzeit in der Form seines Lebens.

 

Foto: Canal+.

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