Fußball

24 Nachwuchs-Teamspieler sind derzeit der einzige Rapid-Trost

Auch Weltmeister Frankreich wird nächsten Donnerstag beim Nations League-Spiel gegen Österreich im Stade de France von Paris auf wichtige Spieler verzichten müssen. Ralf Rangnick hat Konrad Laimer und Sasa Kalajdzic nicht zur Verfügung, Kollege Didier Deschamps Real Madrids Torjäger Karim Benzema (Sehnenverletzung im Oberschenkel), Paul Pogba, der sich einer Knieoperation unterziehen muss und Lucas Hernandez, der Dienstag das Führungstor von Bayern München beim 2:0 gegen FC Barcelona erzielte. Schon in der Nachspielzeit zog er sich einen Muskelbündelriss im Adduktorenbereich zu.

Bei Rangnick steht kein Rapid-Spieler im Kader und auch nicht auf der langen Abrufliste. Beim derzeitigen grün-weißen Tief ist das nur allzu verständlich.  Rapid fand trotzdem einen Trost. Durch die Youngsters, die in den rot-weiß-roten Nachwuchsteams gefragt sind. Insgesamt sind es nicht weniger als 24, die einberufen wurden. Von der neuen U 21, die Werner Gregoritsch auf die Beine stellte, bis zur U 16. Von Gregoritsch wurden die Abwehrspieler Pascal Fallmann und Leopold Querfeld (Bild oben) sowie Moritz Oswald für das Mittelfeld und Stürmer Bernhard Zimmermann Sie werden mit Yusuf Demir, Thierno Ballo und Benjamin Kanuric auf drei Ex-Rapidler treffen. Die meisten Bundesliga-Spiele von Rapids U 21-Quartett hat Zimmermann mit 17, in denen er sieben Tore erzielte. Innenverteidiger Querfeld kam bisher auf zehn, Oswald auf neun (nur eines in dieser Saison), Fallmann auf drei. Die bereits im Frühjahr. Vier Spieler in der U 21 hat ausser Rapid nur Wolfsberg mit Ballo, Adis Jasic, Ervin Omic und Nikolas Veratschnig, von der Wiener Austria sind drei Hoffnungen dabei, nämlich Matthias Braunöder, Muharem Huskovic und Romeo Vucic.

Am stärksten vertreten ist Rapid in de U19 von Hermann Stadler, die in Rumänien ab kommenden Mittwoch drei EM-Qualifikationsspiele gegen Litauen, Lettland und den Gastgeber bestreitet. Da gehören gleich sieben Rapidler zum Aufgebot, darunter Mittelfeldspieler Nikolas Sattlberger, der diese Saison bei je drei Einsätzen in der Bundesliga und Qualifikation zur Conference League sein auffälliges Talent unter Beweis stellen konnte. Zu Österreichs U18-Team unter Ex-Rapid-Spieler Oliver Lederer gehören drei Rapidler, zur U 17 von Manfred Zsak fünf, zur U 16 von Martin Scherb ebenfalls fünf. Das zeigt: Es mangelt quer durch die Jahrgänge nicht an Talenten. Jetzt muss man sie allerdings entsprechend fördern, damit Rapid sozusagen künftig zum „Selbstversorger“ wird.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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