Donnerstag sollen der serbische Innenverteidiger Strahinja Pavlovic und Kroatiens EM-Teilnehmer Luka Sucic wieder mit Red Bull Salzburg trainieren. Der Name von Pavlovic schien am Wochenende aber schon in Italiens rosa Fußballbibel La Gazzetta dello Sport in der Wunschelf des neuen Milan-Trainers Paolo Fonseca für kommende Saison auf. Das lässt darauf schließen, dass der Portugiese bereits mit dem Serben plant. Und damit könnte der Wechsel in den nächsten Tagen über die Bühne gehen. Samstag gegen Rapid in Hütteldorf wird Pavlovic eben sowie Europameister Theo Hernandez sicher noch nicht dabei sein, auch der französische Teamkeeper Mike Maignan, der Holländer Reijnders und der Portugiese Raffael Leao könnten fehlen – aber es scheint, als würde Salzburg bald eine zweistellige Millionensumme für den vor zwei Jahren um sieben Millionen von Monaco geholten Serben kassieren. Pavlovic hat einen Marktwert von 25Millionen,sein Vertrag in Salzburgläuft bis 2027. Auch durch einen anderen Transfer werden Millionen in die Salzburger Kassa kommen: Der vor zwei Jahren als Ligaschützenkönig von Salzburg um 30 Millionen zu Borussia Dortmund gewechselte Karim Adeyemi steht vor einem Wechsel zu Italiens Rekordmeister Juventus Turin, mit dem er bereits einig sein soll. Der neue Trainer Thiago Motta hat ihn auf seiner Wunschliste ganz oben. Von 50 Millionen Transfersumme ist die Rede. Da kann man von einer zehnprozentigen Beteiligung Salzburgs am Weiterverkauf ausgehen.
Meister Sturm Graz konnte einen Kracher als Champions League-Generalprobe fixieren: Frankreichs Serienmeister Paris St. Germain kommt am 7. August zwischen dem Bundesligastart des Titelverteidigers bei Rapid und dem Steirerderby gegen Hartberg ins Klagenfurter Wörthersee-Stadion, in dem Sturm seine Heimspiele in der Königsklasse austragen wird. Eine Gelegenheit, auch die organisatorischen Abläufe zu proben. Auch ohne Kylian Mbappe hat der Kader von Paris noch einen Marktwert von fast einer Milliarde. Dank Italiens Teamtormann Gianluigi Donnarumma, dem brasilianischen Abwehrchef Marquinhos, Spanien Europameister Fabian Ruiz und den französischen Teamstürmern Ousmane Dembele, Bradley Barcola und Randal Kolo Muani. Da steht de Champions League-Tauglichkeit von Sturm am Prüfstand.