Fußball

Baumgartner kann auch Bayern München weh tun

Vor sieben Jahren schlug Bayern München, damals mit Österreichs Teamkapitän David Alaba, bei seinem bisher letzten Cuptriumph RB Leipzig mit Ralf Rangnick als Trainer und Konrad Laimer im Mittelfeld im Berliner Pokalfinale 3:0. Bei der Neuauflage im Viertelfinale am Mittwoch in München trägt Laimer den Bayern-Dress. Ob von Beginn an, ist ungewiss. Sonntag feierte er beim 5:1 gegen Hoffenheim ab der 80. Minute sein Comeback nach der Wadenverletzung. Sollte er wieder auf der Bank beginnen, hat dies aber absolut nichts mit den stockenden Gesprächen über eine Verlängerung des 2027 auslaufenden Vertrags zu tun. Da gibt es offenbar noch ein „Millionenloch“ zwischen Bayerns Angebot und den Vorstellungen des von der Agentur Roof vertretenen Laimer, der mit Leipzig 2022 und 2023 Pokalsieger war.

Bei seinem Ex-Klub beginnen sicher drei Landsleute: Nicolas Seiwald, der Gegenspieler von Harry Kane sein könnte, wenn er so wie Sonntag  beim 2:1 in Köln im Abwehrzentrum eingesetzt wird, Xaver Schlager im zentralen Mittelfeld und Christoph Baumgartner als „Freigeist“. Er und Kane sind die besten Torschützen im laufenden Pokalbewerb,  mit vier Treffern hat Baumgartner einen Rückstand auf den Engländer. Nach Baumgartners Doppelpack in Köln trauen ihm alle zu, dass er auch Bayern wehtun kann. Von Leipzigs Sportvorstand Marcel Schäfer gab es Montagabend beim „Sport und Talk aus dem Hangar 7“ auf Servus TV Lobeshymnen auf „Baumi“, der das in ihn gesetzte Vertrauen in dieser Saison rechtfertigt: „Wir haben auf ihn gebaut, er gibt uns am Platz und auch daneben viel zurück. Baumi hat bestätigt, dass er ein Schlüsselspieler ist, wir sind von dem Weg mit ihm überzeugt“. Der 56 fache Teamspieler fühlt seit dem Wechsel des Holländers Xavi Simons zu Arsenal mehr Vertrauen als in seinen ersten zwei Leipzig-Jahren: „Mir hilft meine Erfahrung, ich versuche, mir nicht zu viel den Kopf zu machen!“

In der Bundesliga hatte Leipzig in dieser Saison keine Chance: In München 0:6, in Leipzig bis zur Pause besser und 1:0 voran, am Ende hieß es aber 1:5. Trainer Ole Werner weiß, dass eigentlich niemand den Sieg in München zutraut: „Wir tun es schon. Und das wird man auch sehen!“ Servus TV überträgt live.

2

Meist gelesen

Nach oben