Fußball

Bereit für dritten Streich gegen Frankreich: Yamal hat die breitere Brust als Mbappe

Am Dienstagabend kämpfen Spanien und Frankreich in Dallas um das Endspiel-Ticket, einen Tag später England und Argentinien in Atlanta. Europameister Spanien und Frankreich gingen als Favoriten in die WM, die Franzosen bestätigten dies bisher mit sechs Siegen. Spanien begann mit einem 0:0 gegen Kap Verde, steigerte sich aber in Folge. Daher spuckt Spaniens Yungstar Lamine Yamal, größere Töne als Frankreichs Topstar Kylian Mbappe: „Wenn Frankreich jemanden fürchten muss, dann uns. Wir haben sie schließlich schon einmal ausgeschaltet. Wir haben überhaupt keine Angst, weil wir sie in den vergangenen beiden Spielen besiegten!“ Der dritte Sieg in Folge wäre ein etwas verspätetes Geburtstagsgeschenk für Yamal. Montag wurde er 19.

Auf dem Weg zum EM-Triumph 2024 in Deutschland hatten die Spanier im Halbfinale gegen „Les Bleus“ in München 2:1 gewonnen. Damals bedeutete ein Traumtor von Yamal den Ausgleich. Ein Jahr später war im Semifinale der Nations League für Frankreich gegen Spanien in Stuttgart Endstation. Auch weil Yamal in dem verrückten Spiel beim 5:4 doppelt traf. Aber für den dritten Sieg in Folge wird sich Yamal steigern müssen: Bisher erzielte er nur ein Tor bei dieser WM, Mbappe hingegen acht, Ousmane Dembele fünf. „Wir haben auch die EM gewonnen, obwohl ich nur ein Tor erzielte. Wenn wir Weltmeister werden, wird sich niemand dafür interessieren, wie viele Tore ich geschossen habe. Der Titelgewinn ist unsere Mission!“ Spanien ist mittlerweile seit 36 Spielen unbesiegt, gewann davon 29.

Folgen auf Yamals große Worte auch Taten? Sein Teamchef Luis de la Fuente spricht nach 36 Spielen in Serie von einem Duell von „zwei unglaublichen Mannschaften!“ Das schon Endspielcharakter hat. Besteht im Finish Handlungsbedarf, kann er immer noch seinen Superjoker ziehen: Mikel Merino erzielte sowohl im Achtelfinale gegen Portugal als auch im Viertelfinale gegen Belgien ein spätes Tor. Gegen Portugal war es das Goldtor, gegen Belgien brachte es die endgültige Entscheidung. Siegt Frankreich, hätte Teamchef Didier Deschamps seine Mannschaft zum dritten Mal hintereinander ins WM-Finale gebracht. Die Schiedsrichterwahl sorgt schon vor Anpfiff für Diskussionen: Denn überzeugend waren die Leistungen von Ivan Barton aus El Salvador bei seinen Einsätzen nicht. Weder in den Gruppenspielen bei Türkei – Paraguay und Japan – Schweden noch im Achtelfinale beim Schweizer Aufstieg gegen Kolumbien nach Elfmeterschießen.

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