Fußball

Das dritte Unentschieden zwischen LASK und Hartberg – das erste ohne Tor

Auch das dritte Saisonduell zwischen LASK und Hartberg brachte keinen Sieger. Wie im Grunddurchgang gab es ein Unentschieden, das erste ohne Tor. Die Nullnummer zum Auftakt der Meistergruppe vor 9000 Zuschauern im Linzer Stadion war für den LASK eine Enttäuschung, für Hartberg sicher ein Erfolg. Das zeigten auch die Gratulation von Präsidentin Brigitte Annerl nach Schluss am Rasen für Trainer Manfred Schmid,der mit Lukas Spendlhofer seinen routiniertesten Abwehrspieler vorgeben musste, dessen Kapitän Jürgen Heil in der Pause aufhören musste, weil er sich nicht gut fühlte. Trotzdem stand die Fünferabwehr mit wenigen Ausnahmen stabil. Nach vorne lief mit einer Ausnahme wenig. Aber da nahm Joker Lukas Fridrikas den Ball schlecht mit, so entstand daraus keine klare Chance.

Beim LASK fehlte  fünf Tage vor dem Cupsemifinale in Ried Kapitän Sascha Horvath wegen der Geburt seines Kindes. Horvath ging schon ab, aber ein Klub, der um den Titel mitspielt, sollte nicht von einem Mann abhängig sein. In der zweiten Hälfte war es Einbahnfußball in Richtung Hartberg-Tor, aber zu viele Flanken wan nicht präzise genug, um zu torgefährlichen Szenen zu führen. Die größte Chance ließ Christoph Lang vor der Pause auf, in der zweiten Hälfte hatte Sasa Kalajdzic zweimal das entscheidende Tor am Kopf. Einmal scheiterte er an Hartberg Torhüterriesen Tom Hülsmann, beim zweiten Mal traf er nicht das Tor. So war es das achte „zu null“ von Hülsmann (Bild) in 23 Partien. Im Finish hatte Kalajdzic Glück, dass er durch einen Tritt des Hartberg-Legionärs Youba Diarra, der deshalb die rote Karte sah, nicht verletzt wurde. Kalajdzic unterstellte dem Afrikaner aber fairerweise keine Absicht.  Sicher hätte sich der LASK mehr erwartet, auch wenn Trainer Didi Kühbauer die Leistung mit 28 Torschüssen nicht schlecht reden wollte: „In der einen oder anderen Situation fehlte uns das nötige Glück.“ Etwas auszusetzen hatte er an Schiedsrichter Alain Sadikovski, weil er nach seinem Geschmack zu oft das Spiel unterbrach: „Er ließ sich von Hartbergs Schauspieleinlagen zu sehr beeindrucken.“

Foto: Gepa/Admiral.

1

Meist gelesen

Nach oben