Heimsieg für Altach zum Auftakt der zweiten Runde: Beim 3:1 (1:1) im Westduell gegen WSG Tirol gab es den ersten VAR-Aufreger dieser Saison. Verursacht in der Wiener VAR-Zentrale – wie könnte es anders sein – durch den dafür bekannten Manuel Schüttengruber. Schiedsrichter Sebastian Gishamer wertete es nach 70 Minuten sofort als Foul, als Tirols Kapitän Lukas Hinterseer in Altachs Strafraum von Innenverteidiger Benedikt Zech am Dress gehalten und am Torschuss gehindert wurde. Nach zwei Minuten Wartezeit holte Schüttengruber Gishamer zum On Field-Review, obwohl das sicher keine schwere Fehlentscheidung war. Gishamer nahm seine Entscheidung zurück _ in diesem konkreten Fall spricht das auch nicht für den Salzburger FIFA-Referee. der nachher alle Interviewwünsche ablehnte. Damit wurde der mögliche Ausgleich zum 2:2 verhindert. Dennoch war Altachs Sieg verdient. Tirol ging zwar nach 14 Minuten durch den Ex-Altacher Husein Balic in Führung, doch schon fünf Minuten später fiel der Ausgleich durch Patrick Greil (Bild). Der Ex-Rapidler wuchs zum besten Spieler auf dem Platz, erzielte knapp vor Schluss auch das 3:1. Altachs Führung fiel nach 56 Minuten durch Yann Massombo. Rund um das Spiel hörte man in den Sky-Interviews Differenzen zwischen Trainer Ognjen Zaric und Sportchef Philipp Netzer: Zaric forderte noch einen Stürmer, Netzer sah dafür keine Notwendigkeit.
Samstag gibt es nur in der Steiermark Bundesligaspiele: Zunächst in Graz zwischen GAK und Aufsteiger Austria Lustenau, am Abend dann das steirische Derby zwischen Hartberg und Sturm Graz, für das es Freitag nur noch Stehplätze gab. Im Mittelpunkt steht dabei sicher Jürgen Heil: Nach elf Jahren bei Hartberg, zuletzt auch Kapitän, erstmals mit Sturm gegen den Ex-Klub. Vor dem Anpfiff wird er offiziell von Hartberg in allen Ehren verabschiedet. Sturm bezog am Dienstag in Istanbul die erste Niederlage seit Februar, ist in der Bundesliga gegen steirische Teams seit 17 Spielen ungeschlagen. Die letzte Niederlage gegen eine steirische Mannschaft bezog Sturm im Oktober 2021 in Hartberg.
Die Wiener Teams sind Sonntag an der Reihe: Rapid hat in Ried Nachholbedarf. Grün-Weiß gewann im Innviertel nur eines der vergangenen acht Spiele und zwar in der vergangenen Herbstsaison (2:0 unter Peter Stöger). Rieds Kapitän im Tor, Andreas Leitner, steht vor seinem 250. Bundesligaspiel. So wie der Kapitän des LASK, Sascha Horvath, bei seinem Ex-Klub, der Wiener Austria. Bei der er als größtes Talent galt, „Zaubermaus“ genannt wurde. Der LASK kehrt in das Stadion zurück, in dem in der letzten Runde der vergangenen Saison das Meisterstück gelang. Von der Mannschaft, die damals 3:0 gewann, fehlt nur Sasa Kalajdzic.
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