Fußball

Alaba zu stark für Lazaro! „Gregerl“ trifft wieder

Einen Tag nach Nikola Dovedan mit dem Zweitligisten Heidenheim und Martin Harnik mit Werder Bremen erreichte noch sechs Österreicher das Viertelfinale im deutschen Pokal: David Alaba musste dazu im Schlager bei Hertha BSC Berlin mit Bayern München vor 80.000 Zuschauern im Olympiastadion unnötig nachsitzen und in die Verlängerung, schaffte es aber mit 3:2 (2:2, 1:1) hochverdient.  Die Österreicher trafen in den 120 Minuten öfters aufeinander, Alaba war an diesem Abend  zu stark für den doch wieder bei Hertha als rechten Verteidiger  aufgebotenen Valentino Lazaro. Die linke Seite der Bayern mit Alaba und dem Franzosen Kingsley Coman, ab der 88.Minute mit Franck Ribery, machte viel Druck. Oft musste Lazaro, kaum unterstützt vom routinierten Vordermann Salomon Kalou, entweder Alaba oder Coman ziehen lassen. Konnte nie nach vorne Akzente setzen.

Alabas Flanken und Passes sorgten für gefährliche Aktionen und auch für Chancen, die jedoch nicht genützt wurden. Nach 81 Minuten tauschte Herthas Trainer Pal Dardai mit Lukas Klünter einen gelernten Verteidiger statt Salou ein, um Alaba zu bremsen. Irgendwie komisch, das alle Bayern-Tore über rechts fielen. Den Ausgleich zu 1:1 und die Führung zum 2:1 durch Serge Gnabry, die Aktion zum dritten entscheidende Treffer durch Comans Kopfball aus kurzer Distanz  nach 98 Minuten leitete Alaba ein, als er ungewohnt auf der rechten Seite auftauchte.  Bayern zeigte trotz Aufstieg wie beim 1:3 in Leverkusen Schwächen im Abwehrzentrum, geriet mit dem ersten Hertha-Torschuss nach drei Minuten in Rückstand, kontrollierte nach der Pause das Spiel, als eine verunglückte Kopfballrückgabe von Hummels das 2:2 ermöglichte und das Nachspiel bedeutete.

Die anderen Österreicher, die weiter kamen: Michael Gregoritsch und Kevin Danso mit Augsburg durch ein 1:0 bei Zweitligist Holstein Kiel. Das „Gregerl“ mit seine ersten Tor in diesem Jahr fixierte, fünf Minuten vor Schluss Augsburgs Zittern beendete. Gregoritsch war der einzige der schwächeren Augsburger, der auf das Tor schoss. Marcel Sabitzer, Konrad Laimer und in den letzten drei Minuten auch Stefan Ilsanker brachten RB Leipzig mit dem 1:0 gegen Wolfsburg erstmals seit der Vereinsgründung vor zehn Jahren ins Viertelfinale des Pokals.  Der rekonvaleszente Guido Burgstaller sah von der Tribüne Schalkes 4:1 gegen Fortuna Düsseldorf mit seinen Landsleuten Kevin Stöger und Markus Suttner. Stöger bereitete das einzige Tor von Düsseldorf vor. Das Match stand auch im Zeichen der Trauer um den Mittwoch im 74. Lebensjahr verstorbene ehemaligen legendären Manager Rudi Assauer. Beim Viertelfinale Anfang April, das Sonntag ausgelost wird, hofft Burgstaller wieder dabei zu sein.

 

 

 

Foto: FC Bayern München Media.

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