Fußball

Stöger-Absage an Köln! Austria muss um Play-Off zittern, St.Pölten am Boden zerstört

Die Austria spielt mit dem Feuer. Nach dem 1:2 (0:2) in Altach muss sie sogar um Platz acht und das Play-off zittern. Kann zwar Dienstag Abend mit einem Sieg gegen Hartberg die Steirer von Rang sieben verdrängen, anderseits liegt Ried nach sieben Speieln  ohne Niederlage unter Andi Heraf, nach drei Siegen und vier Unentschieden nur zwei Punkte hinter Austria. In der letzten Runde muss die Austria nach Ried.  Der Trainereffekt im Innviertel ist bisher mehr als gelungen, mit dem Abstieg wird der Aufsteiger nichts mehr zu tun haben. Wohl auch nicht Austria-Bezwinger Altach. Ried schaffte in Hartberg als unterlegene Mannschaft ein 1:1 (0:0), wobei Hartbergs Ausgleich eigentlich nicht hätte zahlen dürfen, weil Torschütze Stefan Rakowitz den aus Abseitsposition erzielte. Bei Austrias erster Saisonpleite gegen Altach spielte das Schiedsrichterteam keine entscheidende Rolle.

Die  Gründe für die Niederlage lagen in einer indiskutablen ersten Hälfte und in der schlechten Effizienz. Christoph Monschein ließ drei  Chancen aus, Patrick Wimmer eine. Das Anschlusstor von Manprit Sarkaria in der dritten Minute der Nachspielzeit kam viel zu spät. Zu beiden Altach-Toren leistete ein Ex-Rapidler die Vorarbeit: Rechtsverteidiger Manuel Thurnwald. Das spricht nicht für die linke Seite der  Austria, auf der Mönchengladbach-Leihgabe Andreas Poulsen begann. Immerhin dänischer U 21-Teamspieler: „Es war einfach zu wenig“, gestand Peter Stögers Vertreter Joachim Fallmann, „aber wir haben es noch immer in der eigenen Hand, in den letzten drei Spielen alles zu korrigieren.“ Das kann nur mit besseren Leistungen gelingen. Stöger braucht einen negativen Corona-Test, um Dienstag wieder auf der Bank zu sein. Vom Tisch ist seine Rückkehr nach Köln. Er sagte Freitag Finanzvorstand Wehrle ab. Weil es intern zu viele Widerstände gab, er zu wenig Rückhalt gehabt hätte, den er aber forderte. Stöger wird aber definitiv im Sommer einen anderen Posten übernehmen.

Nicht mehr vom letzten Platz wegkommen wird St. Pölten. Das zeichnet sich nach dem 0:2 (0:1) im Niederösterreich-Derby gegen die Admira in der Südstadt an, wo Klaus Schmidt bei der emotionalen Rückkehr die Rettungsmission schaffen dürfte. Auch wenn er trotz fünf Punkten Vorsprung auf St. Pölten vorsichtig blieb: „Wir brauchen noch einen Sieg. Dienstag müssen wir zu den Riedern,  die gar nicht mehr wissen, wie man verlieren schreibt“. Bezeichnend für das Leistung St. Pöltens war der Crash zwischen  Tormannkapitän Christoph Riegler und Verteidiger Michael Steinwender, der zu Admiras Führung nach 32 Minuten führte. Admira-Legionär David Atanga konnte mit dem Ball ins leere Tor laufen (Bild oben). Steinwender war vorübergehend bewusstlos, musste mit der Tragbahre vom Platz getragen werden. Solche Fehler wie von Riegler tun doppelt weh. „Wenn man von den letzten elf Spielen nur eines gewinnt, darf man nicht glauben, dass in den letzten drei alles besser läuft“, bemerkte durchaus nachvollziehbar im „Sky“-Studio Toni Pfeffer. Trainer Gerald Baumgartner glaubt nach verpatztem Einstand trotzdem an die Chance.

Realistisch wird St. Pölten nur die Hoffnung bleiben,  über die „Qualifikation“ gegen den Zweitligisten, nach derzeitigem Stand Wacker Innsbruck, in der Bundesliga zu bleiben. Aber auch daran muss man nach solchen Darbietungen zweifeln. Irgendwie nicht zur Situation passt die Pressekonferenz am Montag zur geplanten Zusammenarbeit mit Wolfsburg. Mit Präsident  Helmut Schwarzl, General Manager Andreas Blumauer, Frank Schreiber, dem Chef der Agentur „More than Sports“ als Berater, und Baumgartner. Sportchef Georg Zellhofer, in dessen Kompetenz das eigentlich fällt, ist nicht dabei. Was das bedeuten mag?

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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