Fußball

Bayern München trauert schon David Alaba nach

Erfolgreicher Sonntag für Oliver Glasner und Eintracht Frankfurt: Obwohl der Trainer aus Vorsichtgründen auf den im Training leicht verletzten Martin Hinteregger verzichtete, gelang der dritte Auswärtssieg dieser Saison. Mit dem Frankfurt als erste Mannschaft im Europa-Park, dem neuen Stadion des SC Freiburg, gewinnen konnte. Glasner sprach nach dem 2:0 (2:0) von einer hervorragenden ersten Hälfte und einer leidenschaftlichen Abwehrschlacht in der zweiten. Philipp Lienhart musste sich nach Freiburgs zweiter Niederlage hintereinander keine Vorwürfe machen. Dejan Ljubicic und Florian Kainz waren mit dem 1. FC Köln beim 1:1 (0:1) in Mainz speziell vor der Pause die bessere Mannschaft, die ihre Chancen aber nicht nützte. So lag Mainz zur Pause nach einem Tor, das Karim Onisiwo vorbereitete, sogar in Führung. Louis Schaub kam als Joker für Kainz in den letzten zwölf Minuten. Zu kurz, um noch das Match zu entscheiden wie in Österreichs Team mit einem Doppelpack zum 4:2 gegen Israel.  Die deutschen Schlagzeilen am Sonntag gehörten aber dem Corona-Chaos bei Bayern München.

Der geimpfte Niklas Süle ist nach einem positiven Test weiter  in Quarantäne. Der nicht geimpfte Joshua Kimmich bereits zum zweiten Mal als Kontaktperson. Gestern schickte das Gesundheitsamt vier weitere Spieler, Serge Gnabry, Jamal Musiala, Eric Choupo-Moting und Michael Cuisance als Kontaktpersonen in Quarantäne. Auch sie sind nicht geimpft. Darauf kündigt Bayerns verärgerte Chefetage an, nicht geimpften Spielern während der Zeit der Quarantäne das Gehalt nicht weiterzubezahlen. Die Verfassung macht dies möglich. Kimmich verliert pro Woche 384.000 Euro, was er verschmerzen wird. Bayern fliegt Montag sozusagen mit dem letzten Aufgebot zum Champions League-Spiel nach Kiew.

Am Abend sagte Ex-Vorstandschef Karl Heinz Rummenigge bei „Sky 90“ etwas, das seinem Nachfolger Oliver Kahn und Sportchef Hasan Salihamidzic wohl nicht gefallen hat: Bayern fehle in dieser Saison die Stabilität die Abwehrzentrum. Das habe auch das 1:2 in Augsburg am Freitag gezeigt. Weil der Organisator fehle, der zu Real Madrid transferiert  wurde – David Alaba: „David war als Defensiv-Organisator und in der Kabine in wichtiger Mann, er geht uns ein Stück ab.  Der Wechsel hätte besser nicht stattfinden sollen. Darüber waren sich eigentlich bei Bayern alle einig!“ Ob das alle jetzt noch hören wollen? Wie zur Bestätigung überzeugte Alaba Sonntag bei Real Madrids 4:1 (2:1)-Auswärtssieg (Bild oben) in Granada. Auch mit einer Passgenauigkeit von 97 Prozent. Der Wiener sprach von einer der besten Leistungen der Saison. Real übernahm die Tabellenführung, hat mit einem Spiel weniger einen Punkt Vorsprung auf Real Sociedad (0:0 in Valencia). Österreichs zweiter Spanien-Legionär, Yusuf Demir, wurde Samstag Abend bei Barcelonas 1:0 im Stadtderby gegen Espanyol im Nou Camp vom neuen Trainer Xavi nach 88 Minuten eingewechselt. Aber das bedeutet noch keinen Grund zu glauben, dass es Demir in nächster Zeit besser gehen wird als in den letzten Wochen, in denen er praktisch links liegen gelassen wurde.

In Englands Premier League kam es zu dem Trainerwechsel, der bei Manchester United nach der 1:4-Pleite am Samstag bei Watford  vorauszusehen war. Ole Gunnar Solskjaer musste gehen, sein Assistent Michael Carrick übernimmt vorerst. Als Wunschtrainer gilt Zinedine Zidane. Tottenham gelang mit dem neuen Trainer Antonio Conte gegen Leeds nach 0:1 mit 2:1 der erste Sieg.

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