Fußball

Bei Hartberg spielte künftig auch der Sohn des GAK-Trainers

Einen Tag nach dem WM-Finale präsentiert die Bundesliga Montagabend in einem Hotel nahe des Wiener Praters zur Einstimmung auf die neue Saison die Trainer und Kapitäne von elf der zwölf Bundesligaklubs. Fabio Ingolitsch und Ion Gorenc-Stankovic werden entschuldigt sein: Weil Sturm Graz Dienstagabend das Heimspiel in der Qualifikation zur Champions League gegen den schottischen Vizemeister Hearts of Midlothian hat, der das „Titelfinale“ bei Celtic Glasgow auch wegen klarer Schiedsrichterfehler verlor. Um Sturm auszuschalten, verschob Hearts den Transfer ihres 34-jährigen deutschen Torhüters: Alexander Schwolow, der früher bei Arminia Bielefeld, Freiburg, Schalke, Hertha BSC Berlin und Union Berlin spielte, darf erst nach den Duellen gegen Sturm zu Mainz wechseln, bestreitet seine letzten zwei Spiele bei Hearts. Verständlich, weil er letzte Saison großen Anteil am Höhenflug von Hearts hatte: In 32 Spielen nur 26 Tore bekommen, 15 Mal das zu null gehalten.

Mit einem neuen, speziellen Image kann sich Montag Hartberg präsentieren: Als Team der Trainersöhne:  Zu Innenverteidiger Konstantin Schopp, dem Sohn von Hartberg-Trainer Markus Schopp, der bereits seit Jänner als Mainz-Leihgabe in der Oststeiermark spielte, kommt neu Nikolaus Feldhofer, der 19-jährige Sohn von GAK-Trainer Ferdinand Feldhofer, dazu. Er spielte letzte Saison mit Hartbergs Amateuren in der Landesliga, war ebenso wie der ein Jahr ältere Offensivspieler Mathias Postl (Bild) Leistungsträger beim Aufsteiger in die Regionalliga Mitte. Beide bekamen in der einmonatigen Vorbereitung die Chance, sich für den Bundesligakader zu qualifizieren. Das ist ihnen gelungen. Postl war mit vier Treffern in sieben Tests der beste Torschütze Hartbergs.

Nikolaus Feldhofer, ein zentraler, defensiver Mittelfeldspieler, war fünf Jahre lang, von der U 15 bis zur U 18, auf der Salzburger Akademie, wechselte vor einem Jahr von dort nach Hartberg: „Beide haben eine überzeugende Vorbereitung absolviert“, lobte Schopp.  So ergab sich der Hartberger Weg mit steirischen Talenten. Zum ersten Aufeinandertreffen von Vater und Sohn Feldhofer kann es erst in der elften Runde kommen: Ende Oktober gastiert Hartberg beim LASK.

Foto: TSV Hartberg.

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