Fußball

Das problemlose 3:0 des LASK im Schatten der Rückkehr von Kalajdzic

Auch drei Umstellungen beendeten nicht die Bundesliga-Siegesserie des LASK. Auch ohne den gesperrten Robert Ljubicic, den anfangs  geschonten Melayro Bogarde und den im Gesicht verletzten Samuel Adeniran gab es gegen Altach keine Probleme. Der erste Doppelpack in der Bundesliga von Christoph Lang (Bild), des Adeniran-Ersatz, sorgte für eine rasche Entscheidung. Nach 19 Minuten hieß es bereits 2:0. Zum Doppelpack von Langgehörte auch sein Kopftor. Am Ende hieß es 3:0 (2:0). Der dritte Treffer fiel erst in vorletzter Minute durch Joker Florian Flecker, der Dienstag den LASK ins Nachspiel gegen Celtic geköpft hatte, mit links. Lang sprach nachher den Rückfall in der zweiten Hälfte an: „Die Leistung war nicht so gut, wie es hätte sein sollen!“ Selbstkritik gehört auch zu den Stärken des Champions League-Teilnehmers, der am Dienstag, den 8. September, beim griechischen Meister AEK Athen seinen Einstand in der Königsklasse feiern wird. Am 14. Oktober gastiert der FC Liverpool auf der Gugl, eine Woche später muss der LASK nach Lissabon zu Sporting, im November gibt es das Heimspiel gegen Slovan Bratislava und das Auswärtsspiel auf Kunstrasen in Norwegen bei Bodoe Glimt. Im Dezember kommt Fenerbahce Istanbul nach Linz, am 19. Jänner gibt es das absolute Highlight, das Gastspiel im Bernabeu-Stadion gegen Real Madrid, eine Woche darauf gibt es das Heimspiel gegen FC Porto.

Aber das alles stand Samstag im Schatten der bevorstehenden Rückkehr von Sasa Kalajdzic zum LASK. Die Meldung aus England machte nach dem 3:0 gegen Altach via „Sky“ die Runde, demnach soll sich Sportdirektor Dino Buric mit Wolverhampton über die Ablöse einig sein. Bei den „Wolves“ ist Kalajdzic nicht gefragt, offenbar war die Champions League der große Anreiz für den 28-jährigen Teamstürmer. LASK-Trainer Didi Kühbauer dementierte im Sky-Interview die Meldung von Kalajdzic, ohne den der LASK das Double wahrscheinlich nicht gewonnen hätte, nicht.  Kühbauer schonte gegen Altach nach 64 Minuten Joao Tornich, Kapitän Sascha Horvath und Kaspar Jörgensen aus, dachte schon an das nächste Spiel am Dienstag in Wolfsberg.

Die Kärntner erkämpften Samstag in Graz gegen den GAK ein 0:0, obwohl Innenverteidiger Nicolas Wimmer nach 15 Minuten wegen eines Hands als letzter Mann zurecht ausgeschlossen wurde. Der Punkt war einer starken Leistung von Tormann Lukas Gütlbauer und dazu etwas Glück zu verdanken. Der GAK traf durch Peter Michorl zweimal die Stange und durch Leon Klassen die Latte. Daher gab es für Trainer Gerald Scheiblehner, der die Mannschaft nur an einem Punkt veränderte, Kapitän Daniel Madlener in die Startelf stellte, zum Einstand keinen Sieg. Dennoch war er mit der Leistung zufrieden: „Wir haben viele Chancen herausgespielt, uns nicht belohnt!“

Foto: Gepa/Admiral.

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