Fußball

Die EM-Eröffnung als Sassuolo-Treff mit grün-weißer Vergangenheit

Wenn es nach der aktuellen Formtabelle der deutschen „Bild“-Zeitung gehen soll, dann sieht es für Österreich beim erstem Gruppenspiel am Sonntagabend im National-Stadion von Bukarest  ganz schlecht aus: Gegner Nordmazedonien liegt auf Nummer zwei, Österreich nur auf Platz 19, wäre  demnach krasser Außenseiter. Die Nummer eins bestreitet Freitag Abend das Eröffnungsspiel der Europameisterschaft im Olympiastadion von Rom: Italien, seit 10. September in 27 Spielen ungeschlagen, empfängt vor erlaubten 16.500 Zuschauern als einer der heißesten EM-Tipps die Türkei, die mit dem 69 jährigen Senol Günes den ältesten Teamchef aller EM-Teilnehmer stellt. Der aber die personifizierte Erinnerung an den bisher größten Erfolg der Türken ist: An Platz drei  bei der WM 2002 in Japan. Da war er auch Teamchef.

Kollege Robert Mancini kann es sich leisten, seinen herausragenden Mittelfeldspieler zu schonen. Marco Verratti ist nach einer Knieverletzung noch nicht bei hundert Prozent, er wird noch später in der k.o.-Phase gebraucht. Für ihn spielt Manuel Locatelli. Die einzige offene Frage: Stürmt Federico Chiesa von Juventus oder Domenico Berardi über rechts?  Locatelli (Bild oben) und Berardi sind zwei der vier Spieler, mit denen Sassuolo, der Achte in der italienischen Serie A, bei der Eröffnungspartie vertreten ist. Die gleicht einem Sassuolo-Treff. Bei der Türkei gibt es mit Innenverteidiger Kaan Ayhan und Ex-Rapidler Mert Müldür (Bild oben) zwei Spieler, die bei Sassuolo unter Vertrag stehen. Der traut seiner Mannschaft, die in der Qualifikation nur drei Tore kassierte, einiges zu: „Das ist wie eine goldene Generation. Wir haben Spieler von Englands Cuosieger Leicester, von Liverpool, von Milan, von Juventus  und von Frankreichs Meister Lille!“ Etwa Torjäger Burak Yilmaz, der im März beim 4:2 gegen Holland drei Tore erzielte, mit 35 in der Form seines Lebens ist. Oder Mehmet Zeli Celik, der Konkurrent des 22 jährigen Müldür um die Position des rechten Verteidigers.

Das heißeste Duell kommt aber von Milan: Türkeis Spielmacher Hakan Calhanoglu gegen Italiens Tormannriesen Gianluigi Donnarumma. Innenverteidiger Merih Demiral steht bei Juventus im Schatten der Oldies  Leonardo Bonucci (34) und Giorgio Chiellini (36), die zusammen  auf 211 Länderspiele kommen, weiterhin erste Wahl sind. Mancinis Team funktioniert auch ohne Megastars.

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