Fußball

Die junge Welle in Violett: Das größte Juwel, der „weiße Pogba“ ist erst 15!

Auftakt zur zweiten Hälfte im Grunddurchgang der Admiral-Bundesliga. Spannung ist garantiert.  Denn zwischen dem Dritten Wolfsberg und dem Letzten WSG Tirol liegen nur sechs Punkte. Damit bleibt es spannend, weil sich die Platzierungen unter den ersten sechs praktisch jede Runde mit Ausnahme von Red Bull Salzburg und Sturm Graz ändern werden. Der Austria könnte Samstag mit ihrer jungen violetten Welle der Sprung unter die ersten sechs gelingen, wenn im 300. Pflichtspiel von Kapitän Markus Suttner gegen Ried der erste Heimsieg dieser Saison gelingt, die Revanche für das 1:2 zum Saisonstart im Innviertel: „Jetzt sind wir besser als im Juli“, versicherte Trainer Manfred Schmid.

Der sicher wieder fünf Spieler aufbieten wird, die noch nicht 20 sind: Drei 18 jährige (Verteidiger Leonardo Ivkic sowie die Stürmer Muharem Huskovic und Noah Oheio) sowie mit Leipzig-Leihgabe Eric Martel und Matthias Braunöder (Bild oben) ein 19 jähriges Duo im Mittelfeld.  Der Burgenländer Braunöder, der aus Austrias Akademie kommt, spielte eine Wiche zuvor beim 2:2 gegen Admira schon auffällig. Damals feierte der 17 jährige Zial el Sheiiwi als Ersatz für den verletzten Suttner als Linksverteidiger sein Debüt. Er wird diesmal wohl auf der Bank beginnen.  Wenn man Insidern glauen darf, dann ist das größte Juwel, das die Austria in ihren Reihen hat, erst 15 Jahre jung: Der zentrale Mittelfeldspieler Oliver Lukic, Kapitän der U 16, der auch in Österreichs Nachwuchsteam spielt. Ihn jagt bereits halb Europa.  Von Manchester United über Ajax Amsterdam, Borussia Dortmund, Inter Mailand, Benfica Lissabon bis zu Salzburg. Auf der Liste stehen auch  andere Klubs aus der deutschen Bundesliga. Sie handeln Lukic als „weißen Pogba“.  Wenn einer mit dem französischen Weltmeister in Diensten von Manchester United verglichen wird, dann hat er mit 15 bereits einen Berater. Danko Dikic hatte vor 13 Jahren Nikica Jelavic zu Rapid vermittelt.

Für Admira und Andreas Herzog wäre ein Heimsieg gegen Schlusslicht WSG Tirol so etwas wie richtungsweisend. Aber ob es der Kader hergibt, mit Sebastian Bauer, Joseph Gajda, Dominik Starkl und wahrscheinlich auch Luca Kronberger vier Mann vorgeben zu müssen? Wegen der langen Verletztenliste, auf der sieben Mann stehen, und wegen der Sperren von Thorsten Mahrer und Turgay Gemicibasi rüstete der bisher starke Aufsteiger Austria Klagenfurter vor dem Kärntner Derby in Wolfsberg personell nach. Mit Alex Fuchs, einem vertragslosen deutschen Mittelfeldspieler, der Trainer Peter Pacult im Probetraining überzeugte, zuvor in der dritten Liga  bei Unterhaching spielte. Rapid muss Sonntag in Hartberg Kapitän Max Hofmann vorgeben. Er erlitt im Finish beim Sieg über Dinamo Zagreb einen Nasenbeinbruch, wurde Freitag operiert.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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