Fußball

Diesen Countdown für die Champions League möchte Salzburgs Sportchef nicht noch einmal erleben

Nur noch eine Woche bis zum Start von Red Bull Salzburg in die Champions League gegen Russlands Vizemeister Lok Moskau. Vor 3000 Zuschauern, wenn es auf Grund der Corona-Situation  im Tennengau wenige Kilometer von der Landeshauptstadt entfernt, nicht doch anders kommt. Dieses Szenario könnte es durchaus geben. Vorerst werden ab Donnerstag die 2200 Besitzer von Dauerkarten verständigt, die im Losverfahren erfolgreichen waren, eines der personalisierten Tickets für den 21.Oktober zu bekommen. Die restlichen 800 gehören zum Kontingent, das Salzburg der UEFA überlassen muss. Die Nachfrage nach den drei Heimspielen in der Königsklasse gegen Lok Moskau, Bayern München und Atletico Madrid reicht nicht einmal in Ansatz an die des Vorjahrs für die Partien gegen Genk, Napoli und Liverpool heran. Die Fans haben offenbar die Corona-Situation eingesehen und akzeptiert. Nicht einmal 10.000 deponierten ihren Wunsch nach Karten.

Auf die Mannschaft ist Donnerstag Vormittag wieder ein wichtiger Termin: Der nächste Corona-Test.  Sportchef Christoph Freund (Bild oben) hofft auf eine komplette Besetzung beim Training am Nachmittag nach nur negativen Ergebnissen. Auch von dem Trio, das  vor eineinhalb Wochen positive hatte und erst nach zehn Tagen, also Mittwoch, aus der Quarantäne durfte. Danach konnte kein Salzburger  Spieler zu den diversen Nationalmannschaften, so war eine zweiwöchige konzentrierte Vorbereitung für alle bis auf Andre Ramalho, Mergim Berisha und Karim Adeyemi in Taxham möglich. Die laut Freund ohne Stress gut genützt wurde, auch wenn er die Atmosphäre für etwas eigenartig empfand. Nur zwischen Wohnung und Trainingsgelände bewegen, sonst nichts: „Ehrlich, das möchte ich nicht noch einmal erleben!“  Aber dennoch bleibt er  positiv: „Ich hoffe, dass wie vor einem Jahr Europa wieder von Salzburg reden wird, glaube auch daran!“ Das wird aber nur mit Sensationen gegen Bayern oder Atletico Madrid gelingen.

Einen Tag nach Salzburg kommen Rapid, LASK und Wolfsberg in der Europa League dran. Rapid im Hütteldorfer Allianz-Stadion gegen Arsenal, Wolfsberg in Klagenfurt gegen ZSKA Moskau, der LASK in London gegen Tottenham. Bei Rapid war die Nachfrage nach Karten groß, da gab es schon in der ersten Stunde tausend „Bewerbungen“. Aber es stehen auch nicht mehr als in Salzburg zur Verfügung.  Die Chance, im Losverfahren für eines der drei Heimspiele zum Zug zu kommen, haben vorrangig die Fans, die seit 2016 Abonnenten und überdies Vereinsmitglieder sind, dann kommen die sogenannten „Abo Plus“-Besitzer dran. Der LASK legt ab Donnerstag nur Dreier-Abos auf, die via Onlineshop oder „normalem“ Verkauf an den Kassen der Paschinger Raiffeisen Arena an Dauerkartenbesitzer gehen. Nicht nach dem Losverfahren, sondern nach dem Prinzip „First Come, First Served“. Wer zuerst kommt, der kommt dran. Die Europacup-Generalprobe steigt für alle vier am Wochenende in der zweiten Runde des Uniqa-Cups: Für Salzburg Samstag im Schlager bei St.Pölten, für Rapid in Wr. Neustadt beim Vorletzten der Regionalliga Ost, der 1250 Zuschauer in sein neues Stadion lassen darf, für den LASK auf der Gugl gegen SV Wörgl, den Dritten der Regionalliga Tirol, für Wolfsberg erst Sonntag in der Lavanttal-Arena im zweiten Bundesligaduell gegen Aufsteiger Ried, bei dem es seit Montag den ersten positiven Corona-Fall gibt.

 

Foto: Red Bull Salzburg.

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