Fußball

Ein Unentschieden ist eine Niederlage für Jogi!

Wieder nur ein Unentschieden für Deutschland, das dritte in vier Spielen der Nations League. Das 3:3 (1:2) gegen die Schweiz im Kölner „Geisterspiel“ brachte zwar ein Spektakel, bedeutete aber für den in die Kritik geratenen Teamchef Jogi Löw (Bild oben) fast so viel wie eine Niederlage. Der entschloss sich nach dem glanzlosen 2:1 in der Ukraine vom Samstag für mehr Risiko: Statt drei Innenverteidigern und Fünferkette wieder Viererabwehr, ein Offensivspieler mehr, vorne die neuen Chelsea-Stars Timo Werner und Kai Havertz mit Bayerns Serge Gnabry. Aber nach 26 Minuten führte die Schweiz nach krassen deutschen Abwehrfehlern 2:0. Werner gelang das schnelle Anschlusstor, Havertz nach der Pause der  Ausgleich doch danach führte wieder die Schweiz. Ehe Gnabry mit dem Tor des Abends dafür sorgte, dass die Schweiz weiterhin heuer ohne Sieg ist: Er verlängerte einen Pass von Werner gekonnt und spektakulär mit der Ferse ins Netz.

Löw rechnete schon vor Anpfiff im ARD-Interview mit dem Kritikern ab: „Würde ich alles das tun, was sie wollen, könnte ich mich nicht auf den wesentlichen Teil meiner Arbeit konzentrieren. Man muss einmal auch die Tür zu machen!“ Nachher lobte Löw die Moral, sprach von zu vielen Fehlern in der Defensive:  „Man muss aus solchen Rückschlägen gestärkt hervorgehen!“ Unerwartet kam, dass Deutschland mit dem 3:3 die Chance auf den Gruppensieg vergrößerte. Denn Tabellenführer Spanien verlor trotz klarer Überlegenheit in Kiew gegen Österreichs EM-Gegner Ukraine 0:1 (0:0). Der kurz zuvor eingewechselte Dynamo Kiew-Star Viktor Tsygankow sorgte für die erste Niederlage der Spanier seit Oktober 2018.

Ansonst jagte Dienstag Abend eine Meldung von einem positiven Corona-Fall die andere. Die meiste Aufregung verursachte die von Juventus-Topstar Ronaldo. Festgestellt einen Tag vor dem Nations League-Spiel Portugals gegen Schweden, bei dem er pausieren muss. Ebenso muss Italiens Teamstürmer Stephan el Shaarawy beim Duell gegen Holland in Bergamo pausieren. Und nach dem Tschechen Jaroslaw Silhavy dürfen noch zwei Teamchefs nicht auf die Bank: Erik Hamren, der Schwede in Diensten von Island, gegen Belgien in Brüssel, der Slowake Pavel Hapal nicht gegen Israel mit Willi Ruttensteiner in Trnava. Bei Spielern und Betreuern von Österreichs Nachbarn gibt es insgesamt neun Covid 19-Fälle.

 

Foto: DFB.

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