Fußball

Dortmund muss auf Sabitzer verzichten! Adi Hütter über Monaco

Die Champions und Europa League melden sich aus der Winterpause zurück. Im Jänner werden noch die letzten zwei Runden der Ligaphase gespielt, den Anfang macht Dienstag und Mittwoch die Königsklasse. Auf den acht Plätzen, mit denen man fix ins Achtelfinale kommt, stehen derzeit Englands Tabellenführer Arsenal, der deutsche Meister Bayern München, Titelverteidiger Paris St. Germain, Manchester City, Atalanta Bergamo, Inter Mailand, Real und Atletico Madrid. Ausgeschieden wären nach derzeitigem Stand Benfica Lissabon, Pafos aus Zypern,  Belgiens Meister Union St. Gilloise mit dem Österreicher Raul Florucz, Athletic Blbao, Olympiakos Piräus, Eintracht Frankfurt, Club Brügge, Sturm Graz-Bezwinger Bodoe Glimt, Slavia Prag, Ajax Amsterdam, Villarreal und Kairat Almaty.  Der Kampf um die Plätze im Achtelfinale und die 16 zur Play-off-Teilnahme verspricht viel Spannung: Denn zwischen dem Sechsten Inter und dem 20. Leverkusen liegen derzeit nur drei Punkte.

Der Schlager am Dienstag heißt Inter gegen Arsenal. In London gibt es das Duell zwischen dem Elften Tottenham und dem Zehnten Dortmund, bei dem Österreichs Teamspieler Marcel Sabitzer wegen Wadenproblemen ausfällt. Der Österreicher bei den „Spurs“, Kevin Danso, wird vermutlich wie gewohnt auf der Bank sitzen, der argentinische Kapitän Cristian Romero und der Argentinier Micky van de Ven kommen in der Hierarchie der Innenverteidiger vor ihm. In der Champions League steht Tottenham viel besser da als in der Premier League. Da reicht es nur zu Platz 14. Zuletzt gab es Heimniederlagen gegen Aston Villa und den Drittletzten West Ham im Londoner Duell – der dänische Trainer Thomas Frank ist schon angezählt, die Fans sind sauer.

Dienstag sind alle Spiel bei Sky Austria zu sehen, im Münchener Stadion wird als Experte wie gewohnt Ex-Rapidler Jan Age Fjörtoft sein, aus einem besonderen Anlass auch Adi Hütter. Weil sein Ex-Klub AS Monaco, derzeit als 19. auf einem Play-off-Platz, im Bernabeu-Stadion bei Real Madrid gastiert. Seit Hütter im Oktober nach Differenz mit dem Klubbesitzer, Oligarch Dmitri Rybolowlew, nicht mehr Trainer ist, ging´s in der Ligue 1 schwer bergab. Mit Hütter lag Monaco nach sieben Runden mit drei Punkten Rückstand auf den damaligen Tabellenführer Paris St. Germain auf Rang fünf. Ohne ihn, mit dem belgischen Nachfolger Sebastien Pocognoli, gab es in elf Runden drei Siege und acht Niederlagen. Das bedeutet derzeit nur Rang neun mit 20(!) Punkten Rückstand auf Leader Lens. Besser lief es in der Champions League: 0:0 gegen Tottenham, 1:0 in Norwegen auf Kunstrasen gegen Bodoe Glimt, 2:2 auf Zypern gegen Pafos, 1:0-Heimsieg gegen Galatasaray Istanbul. Aber die letzten zwei Gegner sind stärker: Dienstag Real Madrid, eine Woche später Juventus.

 

Foto: AS Monaco.

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